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Basel zum 18. Mal Schweizer Meister

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Dank eines torlosen Remis gegen die Young Boys hat Basel bereits drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft klargemacht. "Das ist ein wunderschöner Tag", sagte Basels Kapitän Marco Streller.

Paulo Sousa und Marco Streller werden es heute wohl richtig krachen lassen
Paulo Sousa und Marco Streller werden es heute wohl richtig krachen lassen ©AFP/Getty Images

Dank eines torlosen Unentschiedens gegen den schärften Verfolger BSC Young Boys hat der FC Basel 1893 bereits drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft klargemacht.

"Das ist ein wunderschöner Tag", sagte Basels scheidender Kapitän Marco Streller. "Heute feiern wir ausgiebig, das haben wir uns verdient. Paulo Sousa ist ein Top-Trainer. Ich freue mich auch für ihn und seinen Staff. Für mich war es ein schwieriger Moment. Ich bin mir bewusst, dass es mein letzter Meistertitel ist. Aber die großen Emotionen werden wohl erst heute Abend auf dem Balkon kommen."

Es ist bereits die 18. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte, der FCB liegt damit auf dem zweiten Platz der Titelrangliste. Erster ist der Grasshopper Club mit 27 Pokalen. Einen Rekord hält jedoch auch der FCB, und er hat ihn mit diesem Titel weiter ausgebaut. Es ist nämlich die sechste Meisterschaft in Serie.

Diesen Titel hat eine sportliche Abteilung erreicht, die zum Besten gehört, was der FC Basel in seiner Geschichte gesehen hat. Mit dem portugiesischen Trainer Paulo Sousa ist an der Seitenlinie ein Mann am Werk, der als Perfektionist gilt. Er hat zudem eine Mannschaft zur Verfügung, die auf allen Positionen besser besetzt ist als die nationale Konkurrenz. "Ich bin sehr stolz auf meine Spieler", sagte Sousa. "Ich habe sehr viel von ihnen gefordert, aber sie haben meine Ideen umgesetzt. Nun sollen sie feiern."

Der tschechische Torhüter Tomáš Vaclík hat Yann Sommer, der zum VfL Borussia Mönchengladbach abgewandert war, ohne Leistungseinbußen ersetzt. Vor ihm ist eine Abwehr am Werk, die durch die Außen Taulant Xhaka und Behrang Safari besticht und in der Mitte von Fabian Schär und Marek Suchý organisiert wird.

Das defensive Mittelfeld mit Fabian Frei und Mohamed Elneny hat auch in den internationalen Spielen gezeigt, welche Qualität es besitzt, und in der Offensive überzeugen die Flügel Derlis Gonzàlez und vor allem Shkelzen Gashi mit ihren Toren, Streller, der seine Fußballschuhe nach der Saison an den Nagel hängen wird, und der 18-jährige Breel Embolo.

Auch hat sich Luca Zuffi, der Sohn der FCB-Legende Dario Zuffi, als fester Bestandteil in der Spielgestaltung herausgestellt und Matías Delgado erlebt mit guten Leistungen einen weiteren Höhenflug nach seiner Rückkehr nach Basel.

In der nationalen Meisterschaft hat diese Mannschaft dominiert, in den internationalen Spielen ist sie erst im Achtelfinale der UEFA Champions League gescheitert. Letztendlich klar am FC Porto, dafür war die Leistung in der Gruppenphase umso bemerkenswerter. Zweiter wurde der FCB hinter Real Madrid CF, vor dem Liverpool FC und Ludogorets Razgrad.

Die internationalen Ziele für die kommende Saison sind noch nicht formuliert. Das hat den einfachen Grund, dass der FCB als Schweizer Meister nicht automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert ist, sondern bereits in der dritten Qualifikationsrunde ran muss.

Bleibt die Mannschaft zusammen, so können die Basler dieser Qualifikation mit wenig Bedenken entgegenblicken. Genauso wie der nächsten Meisterschaft. Denn in der aktuellen Verfassung ist der Niedergang der Basler Dominanz nicht absehbar.

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