UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Bitterer Punktgewinn

Mitglieder

Für Hertha BSC endete das Jahr mit einer 0:5-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim, Freiburg holte zwar gegen Hannover einen Punkt, war aber dennoch maßlos enttäuscht.

Duell auf Augenhöhe: Admir Mehmedi (SC Freiburg) und Manuel Schmiedebach (Hannover 96)
Duell auf Augenhöhe: Admir Mehmedi (SC Freiburg) und Manuel Schmiedebach (Hannover 96) ©Getty Images

• Die Gäste führen nach zwei Elfmetern zur Pause schon 3:0
• Hertha kassiert nach dem 4:4 in Frankfurt diesmal fünf Gegentore
• Hoffenheim feiert den höchsten Sieg seiner Bundesligageschichte
• Freiburg verspielt in den letzten sieben Minuten gegen 96 eine 2:0-Führung
• Beide Teams treffen je zweimal Aluminium
• Freiburg überwintert als Tabellenletzter

Die 120 Sekunden zwischen der 23. und 25. Minute wird Herthas John Anthony Brooks wohl so schnell nicht vergessen. Zunächst beförderte der Amerikaner eine scharfe Linksflanke von Kevin Volland am verdutzten Keeper Thomas Kraft vorbei zum 0:1 ins eigene Netz, gute zwei Minuten später foulte er nach einem Stockfehler Sven Schipplock völlig unnötig im eigenen Strafraum und musste hilflos mit ansehen, wie Sead Salihović den fälligen Elfmeter zum 2:0 für die Gäste verwandelte. Dasselbe Bild dann in der 38. Minute, Nico Schulz foult Andreas Beck und erneut zeigt sich Salihović vom Punkt eiskalt: 0:3.

In der zweiten Hälfte ließen es die Gäste zunächst ruhiger angehen, ehe Roberto Firmino in der Schlussphase noch zwei Treffer durch Schipplock und Sebastian Rudy mustergültig vorbereitete. Für die Hertha war es ein desaströser Saisonabschluss, Hoffenheim unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen auf einen Platz im internationalen Geschäft.

In der ersten Hälfte der Partie SC Freiburg gegen Hannover 96 waren die Gäste aus Hannover die klar bessere Mannschaft, scheiterten aber entweder am grandios reagierenden Roman Bürki im Freiburger Tor oder gleich zweimal am Pfosten. Sekunden vor dem Pausenpfiff stellte Mike Frantz mit seinem Tor zum 1:0 den Spielverlauf vollends auf den Kopf.

Ein ganz anderes Bild im zweiten Durchgang, als Freiburg plötzlich Gas gab und seinerseits zweimal am Aluminium verzweifelte. In der 81. Minute besorgte Marc-Oliver Kempf mit der Schulter nach einer Ecke den scheinbaren Siegtreffer zum 2:0, doch die Schlussphase gehörte den Gästen. Zunächst verkürzte Leonardo Bittencourt in der 83. Minute auf 1:2, dann gelang Joselu nach einem Bürki-Fehler in der 94. Minute das 2:2. Freiburg überwintert damit als Tabellenletzter, 96 ist Achter.

Für dich ausgewählt