Österreichischer Fußball gegen Homophobie
Dienstag, 25. November 2014
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Der Österreichische Fußball-Bund und die österreichische Bundesliga unterstützen eine Broschüre, die sich mit dem Thema Homophobie im Fußball auseinandersetzt.
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Interessensvertreter des österreichischen Fußballs haben sich zusammengetan, um sich für die Vielfalt im Fußball einzusetzen. Das Ergebnis ist eine Broschüre, die Ratschläge für die Bekämpfung von Homophobie im Fußball gibt.
Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB), die österreichische Bundesliga und das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit haben die Broschüre "Fußball für Vielfalt" herausgegeben. Damit macht man es dem Königlichen Niederländischen Fußballverband (KNVB) gleich, der ebenfalls eine klare Botschaft gegen die Diskriminierung von schwulen, lesbischen und transsexuellen Teilnehmer am Fußball veröffentlicht hat.
"Der Österreichische Fußball-Bund ist der größte Sportverband des Landes und all seine Mitglieder nehmen eine Vorbildrolle bei der Unterstützung des sozialen Wandels ein", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner. "Die Unterstützung eines Klimas von Respekt, Mitgefühl, Toleranz und Integration in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist enorm wichtig."
Die Broschüre zielt darauf ab, Informationen und Kontakte bezüglich des Themas Homophobie und Diskriminierung zu verbreiten. Sie bietet zudem Hilfestellungen für den Bildungsprozess, um die soziale Eingliederung des Fußballs weiter voranzutreiben. Unterstützt wird die Kampagne von den Nationalspielern Christian Fuchs (FC Schalke 04) und Markus Suttner (FK Austria Wien), der Frauen-Nationalmannschaftskapitänin Viktoria Schnaderbeck (FC Bayern München), dem österreichischen Schiedsrichter Harald Lechner sowie Damir Canadi, Trainer von Erstligist SCR Altach.
Die Broschüre kann über www.oefb.at oder www.fairplay.or.at kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden.