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BVB souverän, zwei Erstligisten scheitern

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In den Dienstagsspielen des DFB-Pokals setzte sich Borussia Dortmund souverän 3:0 beim FC St. Pauli durch, während Hannover 96 und Hertha BSC Berlin auswärts die Segel streichen mussten.

Geht doch - Dortmund jubelt in Hamburg
Geht doch - Dortmund jubelt in Hamburg ©Getty Images

• Borussia Dortmund (3:0 beim FC St. Pauli) und der SV Werder Bremen (2:0 beim Chemnitzer FC) ungefährdet weiter
• Hannover 96 und Hertha BSC Berlin enttäuschend ausgeschieden
• Kickers Offenbach und Dynamo Dresden werfen höherklassige Vereine aus dem Wettbewerb
• Der 1. FC Köln braucht in Unterzahl das Elfmeterschießen beim MSV Duisburg

Natürlich warteten alle Beobachter gespannt, wie sich der BVB nach der neuerlichen Ligapleite im Pokal beim FC St. Pauli präsentieren würde, doch spannend wurde es nicht wirklich. Gegen Hanseaten, die in der Liga ähnlich kriseln wie die Schwarz-Gelben, sorgten Ciro Immobile (33.), Marco Reus (44.) und Shinji Kagawa (86.) für einen ungefährdeten Sieg der Klopp-Elf.

Eine alles andere als berauschende Leistung lieferte Hannover 96 beim VfR Aalen ab und musste sich durchaus berechtigt mit 0:2 geschlagen geben. Die Niedersachsen zeigten sich offensiv uninspiriert und kassierten durch Ceyhun Gülselam (24.) sowie Michael Klauß (59.) in jeder Halbzeit ein Tor. Der Bundesligist ließ auch nach dem 2:0 ein Aufbäumen vermissen.

Ähnlich ungefährlich wie Hannover präsentierte sich auch Hertha BSC Berlin beim Drittligisten DSC Arminia Bielefeld und schied nach 120 torlosen Minuten im Elfmeterschießen aus. Sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung hatte die Arminia die wenigen Torchancen, ehe Arminia-Schlussmann Alexander Schwolow mit zwei gehaltenen Elfmetern für die Entscheidung sorgte.

Besser machte es da der 1. FC Köln, dessen Partie beim MSV Duisburg zwar nach Verlängerung ebenfalls 0:0 stand, doch die Rheinländer dürfen für sich in Anspruch nehmen, dass sie nach der Roten Karte für Sławomir Peszko (57.) über eine Stunde lang in Unterzahl spielen mussten. Im Elfmeterschießen parierte Timo Horn gleich die ersten beiden Duisburger Elfmeter.

Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen TrainerViktor Skripnik gewann der SV Werder Bremen 2:0 beim Drittligisten Chemnitzer FC und erfüllten die Favoritenrolle. Dass man diese annehmen wollte, war recht schnell klar, denn die Grün-Weißen dominierten das Geschehen und gingen nach einem schönen Spielzug durch Fin Bartels (31.) in Front. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Franco di Santo auf 2:0 und diesen Vorsprung spielte Bremen souverän nach Hause.

Kickers Offenbach avanciert wieder einmal zum Pokalschreck und schickte vor 16 000 Zuschauern Zweitligist Karlsruher SC mit 1:0 nach Hause. Den Siegtreffer für gute Offenbacher erzielte Benjamin Pintol nach einer guten Stunde. Der 1. FC Kaiserslautern zog zuhause durch zwei frühe Tore von Philipp Hofmann (12./22.) gegen eine enttäuschende SpVgg Greuther Fürth locker in die nächste Runde ein. Die SG Dynamo Dresden durfte mit dem 2:1 nach Verlängerung gegen den VfL Bochum 1848 ebenfalls eine Überraschung verbuchen.