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Stärkung des Anti-Doping-Kampfes

Die Möglichkeiten der UEFA, Doping im Fußball aufzuspüren und nachzuweisen, wurden durch die Einführung von Steroidprofilen innerhalb des erfolgreichen Anti-Dopingprogramms signifikant erhöht.

Die Möglichkeiten der UEFA, Doping im Fußball nachzuweisen, wurden durch die Einführung von Steroidprofilen signifikant erhöht
Die Möglichkeiten der UEFA, Doping im Fußball nachzuweisen, wurden durch die Einführung von Steroidprofilen signifikant erhöht ©UEFA

Die Möglichkeiten der UEFA, Doping im Fußball aufzuspüren und nachzuweisen - und damit der Schutz des Fußballs -, wurden durch die Einführung von Steroidprofilen innerhalb des erfolgreichen Anti-Dopingprogramms signifikant erhöht.

Auf seinem letzten Treffen in Nyon folgte das UEFA-Exekutivkomitee einer Empfehlung der Medizinischen Kommission des europäischen Fußball-Dachverbandes und gab grünes Licht für die Einführung eines Biologischen Athletenpasses (ABP).

Der ABP ist eine anerkannte Analysetechnik, die der UEFA dabei helfen wird, Doping besser zu erkennen als mit den bisher üblichen Testverfahren. Angewandt wird der ABP in der UEFA Champions League erstmals ab dem Start der Saison 2015/16.

Eine normale Dopingkontrolle basiert auf der direkten Entdeckung einer verbotenen Substanz. Dies mag eine gute Methode sein, um festzustellen, ob überhaupt gedopt wurde, aber die Medizinische Kommission befand, dass die normalen Prozeduren zu limitiert seien, um Spieler zu entlarven, die bestimmte Substanzen nur für einen kurzen Zeitraum oder in so geringen Dosen einnehmen, dass ein Nachweis kaum möglich ist, selbst wenn er auf einem eigentlich effektiven Spiel- und Trainingskontrollprogramm basiert.

Durch den ABP kann man nun Doping, das durch direkte Analysen nicht entdeckt wird, im biologischen Profil des Athleten nachweisen – denn obwohl die Substanz selbst nicht entdeckt wird, hat sie einen solchen Einfluss auf das Profil des Spielers, dass man von einem Dopingvergehen ausgehen kann. Der ABP bietet dazu ein zuverlässiges Instrument, das auch von der Welt-Anti- Doping-Agentur (WADA) anerkannt wird. Seine Zuverlässigkeit wurde in jüngster Zeit in zahlreichen Dopingfällen unter Beweis gestellt. Zudem ermöglicht der ABP es den Fußballern, zweifelsfrei nachzuweisen, dass sie ohne Doping ihrem Sport nachgehen.

Der Biologische Athletenpass dient so auch dazu, die Reputation von "sauberen" Sportlern zu schützen. Seine Einführung im europäischen Fußball dient als klare Abschreckung und stützt die Glaubwürdigkeit der Anti-Doping-Kampagne.

"Die Einführung des Biologischen Athletenpasses in der UEFA Champions League zeigt, dass die UEFA im Fußball mit ihrem Anti-Doping-Programm eine führende Rolle einnimmt", erklärte Dr. Michel D’Hooghe, der Vorsitzende der Medizinischen Kommission. "Das Testprogramm der UEFA ist weltweit eines der besten im Mannschaftssport und der Athletenpass sorgt dafür, dass dies künftig erst recht der Fall ist."

"Das Steroid-Modul des biologischen Passes steigert die Effizienz des Urin-Tests erheblich", fuhr Dr. D’Hooghe fort, "und wirkt so als eine starke Abschreckung. Wir sind sehr glücklich darüber, dass diese Entwicklung sicherstellt, dass der europäische Top-Fußball frei von Doping bleibt."

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