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Torres versucht sein Glück in Italien

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Nach dem Wechsel des Spaniers Fernando Torres zum AC Milan hat Roberta Radaelli fünf seiner Landsleute unter die Lupe genommen, die sich vor ihm in der Serie A versucht haben.

Fernando Torres wurde mit Spanien Welt- und zweimal Europameister
Fernando Torres wurde mit Spanien Welt- und zweimal Europameister ©AFP/Getty Images

Fernando Torres wechselt auf Leihbasis für zwei Jahre von Chelsea FC zum AC Milan. Dort will der 30-jährige Stürmer gegen den Mythos ankämpfen, dass Spanier in Italien kein einfaches Leben haben.

"Ich stand schon in meiner Zeit bei Atlético Madrid kurz vor einem Wechsel zu Milan. Das ist lange her, aber es scheint, als ob es klar, dass ich früher oder später hier lande", sagte Torres vor dem Medizincheck. "Jeder weiß, dass Milan einer der größten Klubs der Welt ist, mit sieben Siegen in der Champions Leagues, 18 Scudetti. Ich kann versprechen, dass ich alles geben werde, 100 Prozent, und ich bin mir sicher, dass es eine wundervolle Erfahrung werden wird."

'El Niño' ging im Januar 2011 von Liverpool FC zu Chelsea, mit den Blues gewann er 2012 die UEFA Champions League und im Jahr darauf die UEFA Europa League. Mit der spanischen Nationalmannschaft triumphierte er bei der UEFA EURO 2008 - im Finale gegen Deutschland erzielte er das Siegtor - sowie der FIFA-WM 2010 und der UEFA EURO 2012.

Für Torres' Landsleute ist es in der Serie A nicht immer nach Wunsch gelaufen, auch wenn es mehrere Spanier gibt, die in Italien sehr erfolgreich waren. UEFA.com stellt Ihnen fünf davor vor.

Inter gewann zweimal in Folge den Europapokal
Inter gewann zweimal in Folge den Europapokal©Getty Images

Luis Suárez
Mittelfeldspieler Suárez ging 1961 vom FC Barcelona zum FC Internazionale Milano und gewann mit den Nerazzurri dreimal den Scudetto, zweimal den Pokal der europäischen Meistervereine und zweimal den Europa/Südamerika-Pokal.

In seinen neun Jahren bei Inter absolvierte Suárez 328 Spiele und erzielte dabei 54 Tore, ehe er zu UC Sampdoria wechselte und dort bis zu seinem Rücktritt noch drei Jahre spielte.

Joaquín Peiró
Stürmer Peiró war bei Torino FC, Inter und dem AS Roma über jeden Zweifel erhaben. 1962 wechselte er von Club Atlético de Madrid zu Torino, zwei Jahre später zog es ihn zu Inter, wo er 1964/65 den Pokal der europäischen Meistervereine, zweimal den Scudetto und zweimal den Europa/Südamerika-Pokal gewann – gemeinsam mit Suárez. Später war Peiró noch Kapitän der Roma, bis er 1970 nach Spanien zurückkehrte.

Luis del Sol
1962 verpflichtete Juventus Mittelfeldspieler del Sol von Real Madrid CF. Obwohl er keinen so großen Namen wie sein Landsmann Suárez hatte, wurde er mit den Bianconeri einmal italienischer Meister und einmal Pokalsieger. Danach verbrachte er noch zwei Jahre bei der Roma.

Josep Guardiola spielte für Brescia
Josep Guardiola spielte für Brescia©AFP/Getty Images

Josep Guardiola
Guardiola hatte seine besten Zeiten bereits hinter sich, als er 2001 von Barcelona zu Brescia Calcio wechselte, trotzdem sicherte er sich einen Platz in den Herzen der Fans. In seiner ersten Saison bei Brescia spielte er unter Trainer Carlo Mazzone an der Seite von Roberto Baggio und überzeugte mit seinen Qualitäten. Danach ging er zur Roma, wo er sich aber keinen Stammplatz erkämpfen konnte, deshalb kehrte er nach Brescia zurück. 2003 verabschiedete er sich aus Italien und unterschrieb bei Al-Ahly SC in Katar.

Fernando Llorente
Llorente hat gerade sein erstes Jahr bei Juventus hinter sich, was man zweifellos als erfolgreich bewerten kann. Der 29-Jährige kam im letzten Sommer von Athletic Club und verhalf den Turinern mit 18 Toren zur dritten Meisterschaft in Folge.

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