UEFA CFM in Finnland ein voller Erfolg
Donnerstag, 21. August 2014
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Im Bestreben, das Knowhow ihrer nationalen Mitgliedsverbände im Bereich Sportmanagement zu verbessern, hat die UEFA das Zertifikat für Fußballmanagement (UEFA CFM) aus der Taufe gehoben.
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Im Bestreben, das Knowhow ihrer nationalen Mitgliedsverbände im Bereich Sportmanagement zu verbessern, hat die UEFA das Zertifikat für Fußballmanagement (UEFA CFM) aus der Taufe gehoben.
Vor kurzem wurde ein neues nationales Konzept eingeführt und als erster Verband hat der Verband Finnlands sein UEFA CFM abgehalten. Insgesamt 31 Absolventen der Verbände Dänemarks, Finnlands, Islands, Norwegens und Schwedens nahmen an dem Kurs teil, mit dabei auch Vertreter der Spielergewerkschaft und von finnischen Klubs.
In zahlreichen Ländern finden, in Kooperation mit den jeweiligen Nationalverbänden, spezielle Kurs statt, nachdem sich die Pilotprojekte in Kroatien und England als ausgesprochen erfolgreich erwiesen haben. In Kürze endet die jüngste Ausgabe des UEFA CFM-Programms in England sowie in Deutschland und Georgien.
Das UEFA CFM-Programm ist eng verknüpft mit dem Knowledge & Information Sharing Scenario (KISS) der UEFA und hat sich zum Ziel gesetzt, das Knowhow seiner nationalen Mitgliedsverbände im Bereich Sportmanagement, Schwerpunkt Fußball, zu verbessern. Die nationalen Ausgaben dieses Konzepts sind eine logische Folge des ursprünglichen zentralisierten UEFA CFM-Formats - das komplett in der Schweiz organisiert wurde -, da so noch mehr Leute in den Genuss dieses Programms kommen können.
Behandelte Themen waren die Organisation des Fußballs; strategisches und Performance-Management; operational Management; Fußball-Marketing und Sponsorship; Kommunikation, die Medien und PR; sowie Event- und Volunteer-Management. Die Swiss Graduate School of Public Administration (IDHEAP) an der Universität Lausanne bietet das UEFA-Zertifikat für Fußballmanagement an und rechnet es mit 10 ECTS-Punkten an.
"Zusätzlich zu dem Wissen, das Sie sich in den verschiedenen Modulen und Seminaren angeeignet haben", erklärte Thierry Favre, der Chef der UEFA-Abteilung für die Entwicklung der Nationalverbände, den Absolventen, "sehe ich einen weiteren Vorteil, den die Einführung des UEFA CFM auf Verbandsebene mit sich gebracht hat – die Beziehungen und Netzwerke, die Sie inzwischen mit dem Fußballverband Finnlands aufgebaut haben. Das Programm hat die Kontakte zwischen dem Verband, den Klubs und der Spielergewerkschaft eindeutig verbessert."
"Die Tatsache, dass vor allem Vertreter der anderen nordischen Verbände an diesem Programm teilgenommen haben, ist ein Zeichen für die sehr gute Kooperation zwischen Ihren Nationalverbänden", fügte er an. "So ein Programm kann die Verbindungen sogar noch weiter verbessern."
"Sie sind jetzt Teil einer Community von mehr als 150 UEFA CFM-Absolventen", fuhr Favre fort. "Diese Gemeinschaft besteht aus Leuten wie Ihnen, die nicht nur darauf achten, wie der Ist-Zustand ist, sondern die auch die Vorstellungskraft haben zu sehen, wie die Dinge sich entwickeln könnten."
"Die Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft bringt aber auch einige Verantwortlichkeiten mit sich. Das Wissen, das Sie sich im UEFA CFM angeeignet haben, ist wertlos, wenn Sie es nicht anwenden. Als neue UEFA CFM-Botschafter ist es nun in Ihrer Verantwortung, dieses Wissen in Ihren jeweiligen Organisationen weiterzureichen."
"Ich möchte Ihnen gratulieren. Ich hoffe, dass Sie alle hier etwas gelernt haben, das Sie in Ihre Verbände mit nach Hause nehmen können, denn das ist eines der wichtigsten Ziele dieses Programms", sagte Timo Huttunen, stellvertretender Generalsekretär des finnischen Fußballverbandes und Programmdirektor des finnischen UEFA CFM. "Ich bin sicher, dass die meisten von Ihnen einmal eine wichtige Rolle im europäischen Fußball spielen werden, vielleicht sogar auch außerhalb Europas – und ich wünsche Ihnen alles Gute", fügte Jean-Loup Chappelet, Professor an der IDHEAP und Dekan des UEFA CFM, an.
Stig Inge Bjørnebye, der einst bei Liverpool FC spielte und 76 Mal für die norwegische Nationalelf auflief, nahm auch an diesem Kurs teil. "Dieses Programm hat mir einen ganzheitlichen Ansatz auf das Thema Fußballmanagement beigebracht", sagte Bjørnebye, der derzeit Chef der Entwicklungsabteilung im Norwegischen Fußballverband (NFF) ist. "Es gibt dir einen klareren Blick auf viele Aspekte des Fußballs, die du als Spieler gar nicht bemerkt hast. Alles in allem ist es eine sehr gute Erfahrung – sie wird mir dabei helfen, den norwegischen Fußball nach vorne zu bringen und hoffentlich wird meine Arbeit an diesem Programm auch für andere Mitarbeiter des Verbandes nützlich sein."