Rapid enttäuscht gegen Altach
Samstag, 16. August 2014
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Grün-Weiß verlor gegen den Aufsteiger mit 0:1. Meister Salzburg holte sich bei der Admira drei Punkte. Der WAC blieb erneut ohne Punktverlust und Grödig schlug Wiener Neustadt.
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Am fünften Spieltag der österreichischen Bundesliga setzte es für Rekordmeister SK Rapid Wien eine 0:1-Heimniederlage gegen den SCR Altach. Meister FC Salzburg setzte sich beim FC Admira Wacker Mödling mit 3:0 durch. Der Wolfsberger AC gewann gegen die SV Ried mit 4:1 und der SV Grödig schlug den SC Wiener Neustadt mit 3:0.
Der SK Rapid Wien unterlag Aufsteiger SCR Altach mit 0:1. Rapid war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, biss sich aber an den mauernden Gästen die Zähne aus. Grün-Weiß wurde eigentlich nur durch einen Freistoß von Steffen Hofman (18.) richtig geährlich für Altachs Schlussmann Martin Kobras.
Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Grün-Weiß drückte auf ein Tor, kam aber nie zum finalen Duchbruch. Lukas Grozurek (60.), der in der Offensive verletzungsbedingt für Tore sorgen sollte, verpasste einen Stanglpass – die beste Möglichkeit von Rapid. In der 70. Minute leitete Darijo Precirep einen Steilpass perfekt weiter und Louis N’Gwat-Mahop machte aus dem Nichts das 1:0 für Altach. In der Schlussphase warfen die Wiener noch einmal alles nach Vorne. Louis Schaub scheiterte jedoch zwei Mal, in der 81. Minute sogar an der Latte.
Der FC Salzburg kam beim FC Admira Wacker Mödling zu einem klaren 3:0. Die Bullen waren vom Ankick weg klar die bessere Elf. Das erste Mal richtig gefährlich wurde es durch Jonatan Soriano (7.), der die Latte traf. Die Admira war kaum vorhanden und konnte den Gästen wenig entgegen setzen. Nach einer schönen Kombination in Minute 24 kam der Ball zu Sabitzer, der mit einem Lupfer in den 16er weiterleitete, wo Massimo Bruno volley die Kugel ins Tor bugsierte. Prakitsch im Gegenzug kam Issiaka Ouédraogo zur besten Chance der Admira, scheiterte jedoch an Péter Gulácsi. Für die Admira blieb es das aber auch. Soriano hatte vor der Pause noch zwei Mal das 2:0 am Fuß, vergab aber beide Male.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christian Schwegler (50.) rasch auf 2:0. Salzburg zeigte weiter Einbahnstraßenfußball und hatte zahlreiche Möglichkeiten auf ein weiteres Tor. Es klingelte aber erst in der 74. Minute. Marcel Sabitzer köpfelte eine Flanke von Peter Ankersen souverän ins Gehäuse. Die Gäste blieben klar am Drücker und holten das komfortable und mehr als verdiente Ergebnis nach Hause.
Der Wolfsberger AC schlug die SV Ried mit 4:1. Nach einer vorsichtigen Anfangsphase brachte eine Freistoß von Oliver Kragl (10.), der den Ball mit viel Gefühl über die Mauer hob, Ried in Führung. Der WAC reagierte aber prompt und tat mehr für die Offensive. Nach einer Ecke stieg Tadej Trdina (22.) zum Kopfball hoch und der ging abgefälscht ins Tor zum 1:1. Wolfsberger war wieder im Spiel und drehte sogar noch mehr auf. Zehn Minuten vor der Pause schloss Christopher Wernitznig einen Lochpass von Peter Žulj zum 2:1 ab. Nur zwei Minuten später erhöhte Boris Hüttenbrenner per Kopf sogar auf 3:1.
War die erste Hälfte reich an Höhepunkten, so dauerte es in der zweiten Spielzeit länger, bis es für eines der beiden Teams Brauchbares gab. Manuel Kerhe, kurz zuvor eingewechselt, erzielte in der 73. Minute den Treffer für den WAC. Ried wollte im Finish noch einmal versuchen zumindest ein zweites Tor zu erzielen, doch es blieb beim 4:1.
Der SV Grödig gewann gegen den SC Wiener Neustadt mit 3:0. Nach einer kurzen Anfangsoffensive der Niederösterreicher, übernahm Grödig klar das Ruder und bestimmte das Spiel. Stefan Nutz (27.) versenkte eine Flanke von Christoph Martschinko direkt ins Netz und brachte die Gastgeber in Führung. In der Folge war die Elf von Michael Baur klar überlegen und ließ kaum Raum und Möglichkeit für den Ausgleich. Fürs zweite Tor der Grödiger reichte es jedoch nicht.
Wiener Neustadt kam besser aus der Kabine und hatte durch Herbert Rauter (51.) die bisher beste Chance aufs Tor. Rauter traf jedoch nur die Latte. Das Spiel entwickelte sich offener als zuvor und beide Teams kamen zu vereinzelten Möglichkeiten. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss und brachte Grödig zwei weitere Tore. Yordy Reyna (81.) traf nach einem Solo zum 2:0, ehe Roman Wallner einen Abstauber zum Schlusspunkt über die Linie drückte.
Morgen steigt noch die Abschlusspartie der fünften Runde zwischen dem SK Sturm Graz und dem FK Austria Wien.