Hitzfeld: "Erstmal froh, gewonnen zu haben"
Mittwoch, 4. Juni 2014
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Auch beim letzten Testspiel vor der FIFA-Weltmeisterschaft erweist sich die Schweizer Nationalmannschaft als defensiv solide, offensiv aber über weite Strecken zu harmlos.
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Beim 2:0 gegen Peru hat die Schweizer Nationalmannschaft wie im Spiel gegen Jamaika gewonnen und dabei keinen Gegentreffer zugelassen. Die Abwehrleistung darf entsprechend gut eingestuft werden, doch weiterhin erweisen sich die Schweizer vor der FIFA-Weltmeisterschaft als nicht sonderlich offensive Mannschaft. Rund 75 Minuten passierte wenig nach vorne, bis Stephan Lichtsteiner und Xherdan Shaqiri die beiden Treffer erzielten.
Das letzte Vorbereitungsspiel vor der WM war gleichzeitig das letzte Spiel von Ottmar Hitzfeld als Nationaltrainer auf Schweizer Boden.
Ottmar Hitzfeld, Nationaltrainer Schweiz
"Es war ein schöner Abschluss, aber daran habe ich gar nicht gedacht", äußerte sich der Deutsche nach der Partie und wollte lieber über Fußball reden: "Ich bin erstmal zufrieden, dass wir gewonnen haben. Peru war schneller am Ball. Aber wir haben uns ins Spiel hinein gekämpft und eine Willensleistung gezeigt. Wir haben in der Schweiz eine gute Basis gelegt. Dass wir zweimal gewonnen haben, ist sicher gut für die Moral. Wir sind auf dem richtigen Weg."
Stephan Lichtsteiner, Torschütze zum 1:0
"Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir hatten wenig Platz und haben uns aber auch zu wenig bewegt. Zudem standen wir zu weit auseinander."
Verteidiger Lichtsteiner überzeugte in der letzten Partie vor der Abreise nach Brasilien durch seine enorme Laufarbeit und steht stellvertretend für die Qualitäten der Schweizer Mannschaft: Die Verteidigung kassiert keine Tore – und weil die Offensivabteilung noch nicht auf Hochtouren läuft, übernimmt sie zuweilen auch das Toreschießen.