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Freude pur bei CSKA nach Titelgewinn

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"Das ist wie im Märchen", strahlte Trainer Leonid Slutski, nachdem sein PFC CSKA Moskva erneut russischer Meister geworden ist. "Kein Autor hätte so ein Drehbuch für diese Saison schreiben können."

CSKA jubelt über den Gewinn der russischen Meisterschaft
CSKA jubelt über den Gewinn der russischen Meisterschaft ©Getty Images

Zoran Tošić sorgte am Donnerstagabend mit seinem Tor nicht nur für den 1:0-Sieg von PFC CSKA Moskva gegen den FC Lokomotiv Moskva, sondern er bescherte seiner Mannschaft damit auch den zweiten russischen Meistertitel in Folge.

CSKA beendete die Saison fast mit der identischen Bilanz wie die letzte Spielzeit (20 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen - aber diesmal waren es nur 25 Gegentore, 2012/13 waren es 26), doch die Dramatik in der Schlussphase war unvergleichlich. "Das ist wie im Märchen", sagte der gerührte Trainer Leonid Slutski nach dem Schlusspfiff in der Arena Khimki. "Kein Autor hätte so ein Drehbuch für diese Saison schreiben können. Wir haben eine Mannschaft, die alles schaffen kann - auch ein Wunder, wenn niemand mehr an uns glaubt."

CSKA-Präsident Evgeni Giner war nicht weniger euphorisch, auch wenn er die ganze Zeit an die Titelverteidigung geglaubt hat, trotz der Ergebnisse auf dem Platz. "Wenn wir uns nicht die Meisterschaft zum Ziel gesetzt hätten, hätten wir gleich besser Bowling oder Cricket spielen können - was auch tolle Sportarten sind", sagte er. "Natürlich haben wir darauf gehofft. Ich freue mich, dass wir unsere Fans so glücklich machen konnten."

Anfang März war die Titelverteidigung noch in weiter Ferne, damals lag Slutskis Mannschaft neun Punkte zurück. Doch mit zehn Siegen in Folge konnten Lokomotiv und der FC Zenit noch überholt werden. "Der letzte Titel war schwerer, weil wir die ganze Zeit oben standen", meinte der 43-jährige Slutski. "Das bringt großen Druck mit sich. In dieser Saison waren wir die Jäger und erst vor dem letzten Spieltag war die Anspannung bis unter das Dach zu spüren."

Zenit gewann zum Abschluss mit 4:1 beim FC Kuban Krasnodar, doch der Sieg war letztendlich wertlos. Trainer André Villas-Boas sagte. "Wir haben die Meisterschaft am Sonntag gegen Dinamo verloren, als wir den ersten Platz verloren haben. Wir haben in Krasnodar gut gespielt, aber es hat nicht gereicht."

Lokomotiv belegte am Ende Rang drei und kann darauf stolz sein, auch wenn die Mannschaft lange Zeit an der Tabellenspitze stand. In der letzten Saison belegte man nur Rang neun, unter Leonid Kuchuk ging es nun deutlich bergauf. Der 54-Jährige sagte: "Die Liga ist interessanter geworden durch den Aufschwung bei Lokomotiv, das jeden Gegner ärgern kann."

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