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Todesstoß für den Dino?

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Fast alle Entscheidungen im deutschen Profifußball sind gefallen, was noch fehlt, sind der DFB-Pokalsieger und die Relegation. Bleibt der Hamburger SV in der Bundesliga oder steigt die SpVgg Greuther Fürth auf?

Rafael van der Vaart muss mit dem Hamburger SV ums Überleben kämpfen
Rafael van der Vaart muss mit dem Hamburger SV ums Überleben kämpfen ©Getty Images

Von einer Play-off-Euphorie zu sprechen wäre sicher übertrieben, aber immerhin wird das Stadion in Hamburg am Donnerstag mit 57 000 Zuschauern ausverkauft sein, wenn der HSV versucht, sich für das Rückspiel am Sonntag in Fürth eine gute Ausgangsbasis zu schaffen.

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie sicher keine leichte Aufgabe, weiß auch Raphael van der Vaart: "Schon vor dem Spiel gegen Mainz waren viele sehr angespannt und nervös. Ich finde, das ist auch verständlich in dieser Situation. Aber man muss versuchen, das als positive Energie mit auf den Platz zu nehmen. Das ist uns in der ersten Halbzeit in Mainz gut gelungen. Das müssen wir gegen Fürth wieder versuchen."

Leichter gesagt als getan, zumal der Gegner nach nur einer Niederlage in den letzten 14 Spielen mit breiter Brust im hohen Norden auflaufen dürfte, meint auch Trainer Frank Kramer. "Wir sind in diesen Begegnungen der Außenseiter und in dieser Rolle fühlen wir uns pudelwohl. Wir wollen diese Aufgaben mit Engagement, Biss, Entschlossenheit und viel Mut angehen."

Und Fürths Torhüter Wolfgang Hesl, selbst fast sieben Jahre lang beim HSV unter Vertrag, legt noch einen nach: "Wir können Historisches schaffen und den HSV in die 2. Liga schießen." Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die Fürther, die vor zwei Jahren mit Pauken und Tompeten aus der Bundesliga abgestiegen sind, schossen diese Saison 64 Tore, mehr als jeder andere Zweitligist. Eine Zahl, die den chronisch abwehrschwachen HSV schon ein wenig nervös machen dürfte.

Trost spendet den Hanseaten nur der Blick auf den DFB-Pokal, da setzte man sich im September, wenn auch mühsam, mit 1:0 gegen die Franken durch. Mit diesem Ergebnis könnte man beim Bundesliga-Dino sicher auch diesmal gut leben.

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