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Wacker sportlich im Keller

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Innsbruck verlor bei Rapid und steht somit als Absteiger fest. Salzburg deklassierte Ried, Grödig besiegte schwache Veilchen. Admira und Wiener Neustadt holten drei Punkte.

Stipe Vucur schlug mit Wacker Innsbruck endgültig am Bundesliga-Boden auf
Stipe Vucur schlug mit Wacker Innsbruck endgültig am Bundesliga-Boden auf ©GEPA

Der SK Rapid Wien gewann in der 35. Runde mit 2:0 gegen den FC Wacker Innsbruck und versetzte den Tirolern damit den Todesstoß. Meister FC Salzburg schlug die SV Ried mit 4:0. Der SV Grödig gewann mit 2:1 gegen den FK Austria Wien. Der SK Sturm Graz musste sich dem SC Wiener Neustadt mit 1:2 geschlagen geben und der FC Admira Wacker Mödling schlug den Wolfsberger AC mit 1:0.

Mit einem 2:0-Heimsieg gegen Innsbruck besiegelte der SK Rapid den Abstieg der Tiroler. Die Hausherren übernahmen von der ersten Sekunde an die Kontrolle. Außenverteidiger Michael Schimpelsberger brach in der 34. Minute am rechten Flügel durch und flankte aus vollem Lauf zur Mitte. Dort schraubte sich Terrence Boyd hoch und wuchtete seinen Kopfball aus kurzer Distanz zum 1:0 in die Maschen. Gelegenheiten auf den zweiten Treffer waren da, Schüsse von Guido Burgstaller und Marcel Sabitzer gingen allerdings knapp daneben. Im zweiten Durchgang hatten die Grün-Weißen bei einem Stangentreffer von Boyd zunächst noch Pech. Sabitzer entschied mit einem Linksschuss in der 83. Minute die Begegnung und erhöhte auf 2:0.

Meister Salzburg gewann das letzte Heimspiel unter Coach Roger Schmidt gegen Ried mit 4:0. Die Bullen dominierten von Beginn weg, ließen den Riedern kaum Raum und gaben den Ton. Ein weiter Abschlag von Eddie Gustafsson kam zu Alan, der leitete weiter und Jonatan Soriano (17.) traf mit einem schönen Heber zur 1:0-Führung - das 31. Saisontor des Spaniers. Acht Minunten später erhöhte Stefan Ilsanker auf 2:0, als er einen Eckball von Kevin Kampl wuchtig in die Maschen köpfelte. Alan (36.) sorgte noch vor der Pause für das 3:0. Der Brasilianer startete genau richtig und schoss nach einem kurzen Sololauf den Ball ins Netz. André Ramalho (38.) setzte außerdem noch einen Kopfball an die Außenstange.

Ried musste bis zur ersten Torchance lange warten. Patrick Möschl vergab diese in Minute 52. Salzburg meldete sich nach einem kurzen Schongalopp aber rasch im Spiel zurück und erhöhte durch Martin Hinteregger (63.) nach einer Ecke auf 4:0. Salzburg schaltete mit der mehr als komfortablen Führung im Rücken einen Gang zurück und ließ die Gäste kommen. Ried kam nun häufiger zu Chancen, jedoch traf René Gartler (79.) in der Schlussphase nur die Latte.

Grödig besiegte Austria Wien mit 2:1. Keine 90 Sekunden waren gespielt und da stand es schon 1:0 für die Grödiger, Manuel Ortlechner lenkte eine Hereingabe unglücklich an die eigene Stange, ehe Philipp Huspek heraneilte und einschob. Grödig war praktisch vom Anpfiff weg überlegen, zeigte schnelles Kombinationsspiel und war dem zweiten Tor näher als die Austria dem Ausgleich. Ione Cabrera (30.) traf vorerst nur Aluminium. Eine Minute später spielte Stefan Nutz den Ball schön in die Tiefe und Huspek brachte den Ball aus dem Lauf schön im kurzen Eck unter.

Die Grödiger spielten auch nach dem Seitenwechsel flotten Angriffsfußball, gegen den die Austria kaum ein Rezept fand. Die Veilchen waren weiter blass, Grödig ließ durch Hannes Sigurðsson und Dieter Elsneg riesige Gelegenheiten aus. Erst in der Schlussphase brachte Ola Kamara (81.) mit einem schönen Fallrückzieher den FAK um ein Tor heran.

Wiener Neustadt gewann bei Sturm Graz mit 2:1. Sturm war zu Beginn klar dominant und hatte durch Robert Berič (2.) auch die erste Chance. Das 1:0 machte aber dann die Admira: Herbert Rauter (18.) ersprintete einen weiten Abschlag und traf etwas kurios zur Führung, denn der Ball versprang sich gewaltig und Benedikt Pliquett war chancenlos. Sturm hatte nach dem Gegentreffer mehr vom Spiel und auch mehr Ballbesitz. Und der machte sich bezahlt - Florian Kainz (31.) traf nach einem Abwehrschnitzer zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel tat sich lange nicht recht viel. David Witteveen (61.) köpfelte mit der ersten Torchance des zweiten Durchgangs zur neuerlichen Führung der Gäste ein. Sturm ließ nichts unversucht, um das Spiel noch zu drehen, jedoch konnten die Grazer die Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen.

Die Admirabezwang daheim den WAC mit 1:0. Chancen waren in der ausgeglichenen Partie in der ersten Hälfte eher Mangelware. Die beste Möglichkeit fanden die Niederösterreicher durch Dominik Burusic vor. Aus spitzem Winkel scheiterte er aber an WAC-Torhüter Alexander Kofler. Neun Minuten nach dem Seitenwechsel startete die Admira nach einer Ecke der Gäste den Konter, Benjamin Sulimani bediente Thorsten Schick ideal, der ließ den Torhüter aussteigen und schob zur Führung ein. Danach war die Admira dem zweiten Treffer näher als die Kärntner, es blieb aber beim 1:0.