UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Club versucht es ohne Verbeek

Mitglieder

Der 1. FC Nürnberg hat in höchster Abstiegsnot noch einmal die Reißleine gezogen und Trainer Gertjan Verbeek beurlaubt. Nun soll es in den letzten drei Partien der bisherige U23-Coach Roger Prinzen richten.

Mit Gertjan Verbeek verliert die Bundesliga einen Charakterkopf
Mit Gertjan Verbeek verliert die Bundesliga einen Charakterkopf ©Getty Images

Am Mittwochmorgen gab der 1. FC Nürnberg bekannt, von nun an auf die Dienste des bisherigen Cheftrainers Gertjan Verbeek zu verzichten. In den restlichen Spielen der Saison 2013/14 wird Roger Prinzen, der bisherige Trainer der viertklassigen U23, die Verantwortung tragen.

"Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Gertjan hat jederzeit akribisch gearbeitet, aber der Liga-Verbleib hat für den 1. FC Nürnberg allerhöchste Priorität. Nach der letzten Niederlagen-Serie haben wir uns mit der aktuellen, prekären Situation in vielen Gesprächen erneut intensiv auseinandergesetzt, um zu prüfen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die letzten drei Spiele siegreich zu gestalten", sagte Nürnbergs Vorstand für Sport & Öffentlichkeitsarbeit, Martin Bader. "Wir sind der Überzeugung, dass wir mit dieser Entscheidung noch einmal etwas freisetzen können."

Als Vorletzter befindet sich der Club nach zuletzt drei Punkten aus neun Ligaspielen fünf Punkte vom rettenden Ufer und einen vom Relegationsplatz entfernt. Verbeek folgte im Oktober 2013 auf Michael Wiesinger und versuchte sein Glück mit einer offensiveren Ausrichtung der Mannschaft.

"Ich will nicht über den Abstieg, sondern über den Klassenerhalt reden. Für alle sind wir schon abgestiegen, ich aber glaube felsenfest an den Klassenverbleib. Ich weiß, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist, das wollen wir in den verbleibenden Spielen mit aller Macht abrufen", fügte der neue Coach Roger Prinzen, der im Oktober bereits als Interimstrainer fungierte und ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt holte, hinzu: "Alles, was bisher war, spielt jetzt keine Rolle mehr. Wir werden neu angreifen." In den letzten drei Begegnungen tritt der FCN beim 1. FSV Mainz 05, zuhause gegen Hannover 96 und am letzten Spieltag beim FC Schalke 04 an.