FAK-Sieg gegen den WAC
Samstag, 19. April 2014
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Drei Hosiner-Treffer sicherten der Austria den Sieg. Salzburg gewann bei der Admira. Wacker holte drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und der SK Sturm besiegte Ried.
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Zum Auftakt der 33. Runde der österreichischen Bundesliga gewann der FK Austria Wien mit 3:1 gegen den Wolfsberger AC. Meister FC Salzburg siegte dank eines Last-Minute-Treffer 3:2 beim FC Admira Wacker Mödling. Der FC Wacker Innsbruck schlug den SC Wiener Neustadt mit 3:1 und bleibt im Rennen um den Klassenerhalt noch einmal dran. Der SK Sturm Graz gewann gegen die SV Ried mit 2:1.
In der ersten Partie des Tages besiegte der FK Austria Wien den Wolfsberger AC mit 3:1. Die Gäste begannen recht flott und sorgten mit einer schönen Aktion bald für die Führung. Der allein gelassene René Seebacher (14.) schob nach Vorarbeit von Dario Baldauf zum 1:0 ein. Die Veilchen waren bemüht, aber ideenlos. Die besten Chancen der ersten Hälfte durch Daniel Royer (20.) und Alexander Gorgon (31.) wehrte der starke Alexander Kofler allesamt ab.
Zur Pause brachte ein Doppeltausch bei der Austria mehr Schwung. Und der eingewechselte Alexander Grünwald leitete auch gleich den Volley-Ausgleichstreffer durch Philipp Hosiner (52.) ein. Die Wiener waren jetzt klar die dominierende Mannschaft. Hosiner (69.) vergab zunächst eine Riesenmöglichkeit aufs nächste Tor, köpfelte aber schon drei Minuten später eine Flanke von Markus Suttner zum 2:1 ins Netz. Nach Idealvorarbeit von Ola Kamara machte der Stürmer in Minute 81 dann aus kurzer Distanz mit einem lupenreinen Hattrick und dem 3:1 alles klar.
Der FC Salzburg schlug den FC Admira Wacker Mödling mit 3:2. Der Meister startete mit einem Blitztor in der zweiten Minute. André Ramalho trat einen Freistoß, Jonatan Soriano nutzte einen Stellungsfehler der Admira-Abwehr gewieft aus und schob zum 1:0 ein. Die Bullen drückten auf den zweiten Treffer, doch wirkliche Chancen wollten nicht gelingen. Stattdessen kamen die Südstädter, die defensiv gut postiert waren, besser ins Spiel. Nach 30 Minuten fiel auch der Ausgleich durch Richard Windbichler. Der Kapitän drückte nach einer Ecke von René Schicker und einem Getümmel im Fünfer die Kugel über die Linie.
In Minute 55 gab es Elfmeter für Salzburg, nachdem Windbichler den Ball im eigenen 16er mit der Hand berührte. Soriano trat eine Minute später an den Punkt und verwertete souverän zum 2:1. Beide Mannschaften boten ein hitziges, schnelles Spiel. Wilfried Domoraud machte es in der Schlussphase sogar noch einmal für die Admira spannend, als er in Minute 82 nach einem Corner zum Ausgleich traf. Soriano markierte mit einem Freistoß-Treffer in der letzten Minute aber dann doch noch den Salzburger Sieg und liegt nun bei 30 Ligatoren.
Der FC Wacker Innsbruck kam gegen den SC Wiener Neustadt zu einem 3:1. Wacker begann frech und hatte in den ersten Minuten durch Roman Wallner (4.) und Miroslav Milošević (8.) die ersten Chancen. Wacker blieb noch bis zur 25. Minute die bessere Elf, ehe Wiener Neustadt das Kommando übernahm. Die Druckphase der Gäste blieb jedoch ungenutzt und so kam Innsbruck wieder ins Spiel. Und ging sogar in Führung. Alexander Gründler bediente mit einem Stanglpass Stipe Vucur (36.), der mithilfe von Jörg Siebenhandl auf 1:0 stellte.
Zeljko Djokic (59.) sorgte mit Gelb-Rot für den ersten Höhepunkt der zweiten Hälfte. Nur einen Augenblick später ließ Lukas Hinterseer eine riesige Chance aus. Darko Jevtic (61.) machte es nur wenig später besser und traf mit einem schönen Distanzschuss zum 2:0. Thomas Fröschl (65.) brachte die Gäste mit einem Tor vom 16er näher ran, Matthias Koch (76.) traf die Querlatte. In der Nachspielzeit nutzte Wallner die Gelegenheit, dass Siebenhandl im Wacker-Strafraum mitstürmte und traf per Empty-Net-Goal zum 3:1.
Der SK Sturm Graz schlug die SV Ried mit 2:1. Beide Teams begannen das Spiel eher gemütlich und erst nach einem ersten Abtasten kristallisierte sich eine leichte Überlegenheit der Rieder heraus. Wirklich aussichtsreiche Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Am ehesten noch zählbar waren ein Kopfball von Nikola Vujadinović (17.), der knapp am Tor vorbei flog, und Oliver Kralg (30.) mit einem Distanzschuss. Nur Sekunden vor der Pause drehte einen Rieder Angriff um, Marco Djuricin zog das Tempo im Konter an und legte schließlich auf David Schloffer ab, der aus gut zehn Metern zum 1:0 traf.
In Hälfte zwei bot sich ein ähnliches Bild wie über weite Strecken der ersten Spielzeit, nur mit dem Unteschied, das Sturm weiter in Führung lag. Das änderte sich jedoch blitzschnell. Torhüter Thomas Gebauer leitete mit einem weiten Abschlag einen blitzschnellen Konter ein, den Patrick Möschl (78.) eiskalt zum Ausgleich vollendete. Sturm holte sich die Führung jedoch wieder zurück und stellte durch Florian Kainz (84.) wieder auf 2:1.
Der SK Rapid Wien gastiert zum Abschluss des Spieltags morgen beim SV Grödig.