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Siege für Bayer und Hoffenheim

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Während Bayer 04 Leverkusens Interimstrainer Sascha Lewandowski beim 2:1-Sieg gegen Hertha BSC Berlin einen Start nach Maß feierte, kassierte der FC Augsburg eine 0:2-Pleite bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Leverkusen feiert den frühen Führungstreffer von Stefan Kießling
Leverkusen feiert den frühen Führungstreffer von Stefan Kießling ©AFP/Getty Images

Während Bayer 04 Leverkusens Interimstrainer Sascha Lewandowski beim 2:1-Sieg gegen Hertha BSC Berlin einen Start nach Maß feierte, kassierte der FC Augsburg eine 0:2-Pleite bei der TSG 1899 Hoffenheim. Damit verbesserte sich die Werkself wieder auf Platz vier, die Fuggerstädter mussten dagegen im Kampf um die UEFA Europa League einen Rückschlag hinnehmen.

Schon in der zweiten Minute bot sich Augsburg die Riesenchance zur Führung. Nach einem langen Ball von Daniel Baier schnappte sich Sascha Mölders das Leder und traf frei vor dem gegnerischen Gehäuse nur den rechten Pfosten. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst scheiterte Kevin Volland aus der Distanz an Marwin Hitz, ehe der Keeper einen Schuss von Roberto Firmino aus zehn Metern entschärfte. In der 19. Minute war es dann soweit: Sejad Salihović besorgte die Hoffenheimer Führung per Freistoß. Vier Minuten später war auf der Gegenseite Jens Grahl gefordert und parierte einen gefährlichen Schuss von André Hahn mit Bravour. In der 27. Minute war Grahl gegen Halil Altıntop auf dem Posten, ehe er eine Minute später auch Hahns Kopfball abwehrte. In der 41. Minute erhöhten die Gastgeber dann auf 2:0: Tarik Elyounoussis Schuss wurde noch auf der Linie geklärt, ehe Jannik Vestergaard den Abpraller per Kopf über die beförderte.

Drei Minuten nach der Pause klärte Hitz, der bei beiden Gegentoren nicht gut aussah, einen Freistoß von Salihović aus 20 Metern. In der 54. Minute kamen die Gäste, die mehr Ballbesitz hatten, zur ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang, doch Grahl ließ sich bei einem Schuss von Alexander Esswein nicht überraschen. Elf Minuten später durfte sich Hitz bei einem Volland-Kracher mal wieder auszeichnen. In den letzten 20 Minuten erarbeiteten sich die Gäste klare Vorteile und kamen auch zu Chancen, weil Hoffenheim nicht mehr konsequent genug agierte, doch Altıntop (74.) und der eingewechselte Raúl Bobadilla (75.) verpassten den Anschlusstreffer. Auch Raphael Holzhauser, der erst wenige Sekunden auf dem Platz war, konnte Grahl in der 78. Minute nicht bezwingen. In der Schlussphase rannte Augsburg vergebens an, während Hoffenheim bei den sich bietenden Konterchancen schluderte.

Die Partie in Leverkusen war nur wenige Sekunden alt, da gingen die Hausherren schon in Front: Stefan Kießling beförderte eine Rechtsflanke von Giulio Donati per Kopf in die Maschen. In der dritten Minute hätte es schon 2:0 stehen können, doch Gonzalo Castro jagte das Leder aus 15 Metern links am Tor vorbei. Nach 19 Minuten landete ein Distanzschuss von Bayers Sebastian Boenisch am linken Kreuzeck, ehe vier Minuten später Änis Ben-Hatira auf der Gegenseite aus der Ferne abzog und mit seinem abgefälschten Schuss ebenfalls nur das Gebälk traf. Beim anschließenden Konter erhöhten die Gastgeber auf 2:0: Julian Brandt traf per Direktabnahme nach starker Vorarbeit von Son Heung-Min über die linke Seite (24.). Die Gäste strahlten aus dem Spiel heraus so gut wie gar keine Gefahr aus, so musste eine Standardsituation zum Anschlusstreffer herhalten: Sandro Wagner köpfte in der 38. Minute eine Freistoßflanke von Tolga Ciğerci in die Maschen.

Auch nach der Pause machte Bayer den besseren Eindruck und hatte nach 55 Minuten die nächste gute Gelegenheit, Son schlenzte das Leder jedoch vom linken Strafraumeck knapp am Tor vorbei. Nach etwa einer Stunde erhöhte Hertha die Schlagzahl und erarbeitete sich durch Sami Allagui (62.) die Chance zum Ausgleich, aber Keeper Bernd Leno entschärfte einen von Emir Spahić abgefälschten Schuss des Stürmers. Nach einer guten Möglichkeit für Bayers Emre Can (68.) hatte die Hertha zwei Minuten später Glück, dass Johannes van den Bergh einen Querschläger von Mitspieler Wagner noch rechtzeitig klären konnte. In der 78. Minute köpfte Kießling einen Eckball aus sieben Metern über das gegnerische Gehäuse, ehe Allagui das Leder acht Minuten später mit der Hacke links am Tor vorbei beförderte.

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