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Leverkusen feuert Hyypiä

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Nach der gestrigen 1:2-Pleite beim Hamburger SV hat Bayer Leverkusen die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen und Trainer Sami Hyypiä entlassen, bis zum Saisonende übernimmt Sascha Lewandowski.

Sami Hyypiä muss sich von seinen Spielern verabschieden
Sami Hyypiä muss sich von seinen Spielern verabschieden ©AFP/Getty Images

Bayer 04 Leverkusen hat sich mit sofortiger Wirkung von Teamchef Sami Hyypiä getrennt. Nach der 1:2-Niederlage beim Hamburger SV kam man zu dem Schluss, "die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb unter Leitung des Finnen nicht mehr gewährleisten zu können". Das Amt des Cheftrainers übernimmt bis zum Saisonende Sascha Lewandowski.

Sportdirektor Rudi Völler begründete den Entschluss: "Diese Entscheidung ist uns mehr als schwer gefallen, denn Sami hat in den vergangenen zwei Jahren einen tollen Job gemacht", so Völler. "Was er noch in der Hinrunde aus unserer Mannschaft herausgeholt hat, war weit über den Erwartungen und hat ihm Lob von allen Seiten eingebracht. Umso schmerzhafter ist für uns der jetzige Einbruch. Die dramatische Entwicklung der jüngsten Wochen ließ uns letztlich keine andere Wahl, als nun die Trennung herbeizuführen. Wir wollen und müssen alles versuchen, die Saison noch zu retten."

Unter Hyypiä hatte Bayer eine exzellente Vorrunde gespielt und nach 17 Spielen Platz zwei belegt sowie das Achtelfinale der UEFA Champions League erreicht. Dort flog man allerdings deutlich gegen Paris Saint-Germain raus und kassierte auch in der Bundesliga Niederlage um Niederlage. Nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen droht nun sogar das Abrutschen aus den Europapokal-Plätzen.

Um dies zu verhindern, rückt nun Sascha Lewandowski zurück an die Spitze des Trainerstabes, der Nachwuchs-Chefcoach hatte die Werkself in der vorangegangenen Spielzeit gemeinsam mit Hyypiä auf direktem Weg in die UEFA Champions League geführt.

Völler zur Beförderung von Lewandowski: "Sascha hat bewiesen, dass er ein Toptrainer ist und uns schon einmal - nach dem Scheitern von Robin Dutt gemeinsam mit Sami Hyypiä - in einer kritischen Situation geholfen. Wir glauben fest daran, dass es ihm abermals gelingen wird."

"Es ist für mich keine leichte Situation, nun Samis Stelle einzunehmen", so Lewandowski. "Wir haben mehr als ein Jahr lang gemeinschaftlich die Verantwortung für diese Mannschaft getragen. Da übernimmt man nicht ohne zu bedauern, dass der einstige Partner seine Vorstellungen nicht mehr verwirklichen konnte. Wir werden jetzt alles tun, diese Spielzeit doch noch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen."

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