Hamburg verliert, Bremen siegt
Sonntag, 30. März 2014
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Der VfL Borussia Mönchengladbach drehte einen Rückstand gegen den Hamburger SV, während der SV Werder Bremen einen späten Sieg bei Hannover 96 feierte.
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Der VfL Borussia Mönchengladbach feierte mit dem 3:1-Erfolg gegen den Hamburger SV den dritten Dreier in Folge. Jacques Zoua brachte die Hamburger nach einer knappen halben Stunde in Führung, Filip Daems konnte per Handelfmeter ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten Raffael und Álvaro Domínguez das Spiel.
Es dauerte jedoch gute 20 Minuten, ehe Daems den ersten wirklichen ernst zu nehmenden Schuss der Partie abgab. Die Hausherren waren zwar insgesamt die etwas aktivere Mannschaft, wobei beide Seiten die nötige Entschlossenheit vermissen ließen. Umso überraschender fiel dann auch die Führung für den HSV, als Zoua nach einem Freistoß von Hakan Çalhanoğlu in der 28. Minute einköpfen konnte.
Fünf Minuten später hätte Pierre-Michel Lasogga das Ergebnis nach einer Flanke von Rafael van der Vaart weiter nach oben schrauben können, sein Kopfball strich aber knapp am linken Pfosten vorbei. In der 37. Minute brachte sich das Team von Mirko Slomka mit einer unnötigen Aktion um den Lohn der guten Arbeit, als Michael Mancienne den Ball im Sechzehner mit der Hand spielte und Daems den folgenden Elfmeter im Nachschuss verwandelte. Drei Minuten vor der Pause hätte Juan Arango das Spiel gar drehen können, doch er scheiterte nach tollem Zuspiel von Martin Stranzl frei vor René Adler.
Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams weiter munter nach vorne und kamen auch zu Chancen. Jedoch nur die Hausherren wussten diese zu nutzen und so brachte Raffael die Mannschaft von Lucien Favre nach tollem Zuspiel von Max Kruse nach 75 Minuten in Führung. Nur drei Minuten später war dann der Deckel drauf, als Domínguez nach einem Eckball von Kruse am langen Pfosten sträflich alleingelassen wurde und das Leder über die Linie drückte.
Im Abendspiel feierte der SV Werder Bremen einen 2:1-Sieg bei Hannover 96. Dabei sah es für die Hausherren zunächst nicht schlecht aus, nachdem sie durch einen direkt verwandelten Freistoß von Szabolcs Huszti in Führung gegangen waren. Doch das Team von Rubin Dutt konnte nach einer knappen Stunde durch Franco Di Santo ausgleichen, ehe Sebastian Prödl in der 90.Minute nach einem Eckball den Sieg sicherte.