BVB müht sich zum Auswärtsdreier
Sonntag, 9. März 2014
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Während Borussia Dortmund in der ersten Sonntagspartie des 24. Spieltags einen 1:0-Sieg beim SC Freiburg feierte, trennten sich der 1. FSV Mainz 05 und Hertha BSC Berlin mit einem 1:1-Unentschieden.
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Während Borussia Dortmund in der ersten Sonntagspartie des 24. Spieltags einen 1:0-Sieg beim SC Freiburg feierte, trennten sich der 1. FSV Mainz 05 und Hertha BSC Berlin mit einem 1:1-Unentschieden.
Die Mainzer übernahmen von Beginn an die Initiative und erarbeiteten sich nach sieben Minuten die erste Gelegenheit, doch Nicolai Müller köpfte nach einer Flanke von Christoph Moritz rechts am Tor vorbei. Nach 19 Minuten köpfte Shinji Okazaki nach einer Flanke von Eric Maxim Choupo-Moting knapp über das Gehäuse der Hertha. Eine Minute später rettete Herthas Keeper Thomas Kraft im letzten Moment weit vor seinem Kasten in Kamikaze-Manier gegen Müller.
In der 23. Minute köpfte Sami Allagui auf der Gegenseite nach einem Freistoß genau in die Arme von Loris Karius. Nach etwa 25 Minuten begann die beste Phase der Mainzer: Thomas Kraft entschärfte zunächst einen Flachschuss von Choupo-Moting, ehe er eine Minute später auch bei einem 20-Meter-Kracher von Shawn Parker zur Stelle war. In der 28. Minute tauchte auf einmal Parker frei vor Kraft auf, schoss Herthas Keeper aus elf Metern jedoch direkt ins Gesicht. Kurz vor der Pause zeigte sich noch mal die Hertha, doch Allagui beförderte das Leder aus spitzem Winkel weit am Tor vorbei.
Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste den besseren Start: In der 47. Minute scheiterte Per Ciljan Skjelbred an Karius, der kurz darauf auch gegen Allagui rettete. In der 51. Minute hatte Karius dann keine Chance, als Skjelbred nach einem Fehler von Choupo-Moting auf Adrian Ramos durchsteckte, der mit einem Flachschuss ins linke untere Eck erfolgreich war. Zwei Minuten später fand Parker einmal mehr seinen Meister in Kraft, ehe Nikolče Noveski die folgende Ecke völlig freistehend am Tor vorbeiköpfte.
Die Hertha machte jetzt eindeutig den besseren Eindruck, den Hausherren fiel in einem sehr intensiven, sehenswerten Spiel nicht mehr allzu viel ein – bis zur 64. Minute, da bediente Choupo-Moting den durchstartenden Joo-Ho Park, der von Allagui im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Choupo-Moting verwandelte den fälligen Elfmeter sicher in die linke untere Ecke (65.). In der 69. Minute ging Karius bei einem strammen Freistoß des eingewechselten Ronny auf Nummer sicher und faustete das Leder aus der Gefahrenzone. In den letzten 20 Minuten ließen beide Teams das ganz große Risiko vermissen, so dass es am Ende beim leistungsgerechten Remis blieb.
Die Dortmunder, die ohne die angeschlagenen Marco Reus und Robert Lewandowski antreten mussten, hatten nach sechs Minuten ihre einzige Gelegenheit im ersten Durchgang, doch Nuri Şahin schlenzte einen Freistoß aus 18 Metern zentraler Position genau in die Arme von Oliver Baumann. Die Freiburger, denen in einer zerfahrenen Partie wie dem BVB zahlreiche Stockfehler unterliefen, wurden ebenfalls nur einmal gefährlich: Philipp Zulechner geriet in der 25. Minute nach einer zu kurzen Faustabwehr von Roman Weidenfeller in Rücklage und jagte das Leder über das Gehäuse der Gäste.
Vier Minuten nach der Pause wurde Julian Schieber von Marcel Schmelzer bedient, schoss das Leder aber weit links am Tor vorbei. In der 58. Minute gingen die Dortmunder dann aus heiterem Himmel in Führung: Kevin Großkreutz legte den Ball nach einem Doppelpass mit Schieber eher unfreiwillig für Sebastian Kehl auf, der den zu weit vor seinem Tor postierten Baumann mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 25 Metern überwinden konnte. Freiburg war in der Folgezeit bemüht, den Ausgleich zu erzielen, aber in der Offensive zu harmlos, um die Gäste, die einen verdienten Sieg feierten, ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.