Torloses Remis in Gelsenkirchen
Freitag, 21. Februar 2014
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Zum Auftakt des 22. Spieltags musste sich der FC Schalke 04 gegen den 1. FSV Mainz 05 mit einem torlosen Remis begnügen und verpasste somit den fünften Sieg im neuen Jahr.
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Zum Auftakt des 22. Spieltags musste sich der FC Schalke 04 gegen den 1. FSV Mainz 05 mit einem torlosen Remis begnügen und verpasste somit den fünften Sieg im neuen Jahr.
In einer ausgeglichenen Partie hatten die Mainzer nach elf Minuten die erste Chance, doch Stefan Bell köpfte das Leder nach einer Ecke von Johannes Geis knapp links am Tor vorbei. Zwei Minuten später landete ein gefährlicher Eckball von Schalkes Jefferson Farfán auf der Latte. In der 19. Minute hatte Schalkes Keeper Ralf Fährmann keine Probleme bei einem Distanzschuss von Elkin Soto. Zehn Minuten später erarbeiteten sich die Gäste die beste Chance der ersten 45 Minuten: Shinji Okazaki beförderte eine Flanke von Soto direkt auf das Gehäuse, doch Fährmann tauchte blitzschnell nach unten und verhinderte das 0:1. Vier Minuten später traf Farfán aus 15 Metern nur das Außennetz, ehe der Peruaner nach feinem Doppelpass mit Max Meyer in der 41. Minute aus sechs Metern abzog, ein Mainzer Abwehrbein das Leder aber noch entscheidend abfälschte.
Nur eine Minute nach der Pause lief Leon Goretzka über die linke Seite auf Loris Karius zu, konnte den Mainzer Keeper aber nicht bezwingen. In der 52. Minute hätte sich ein dicker Patzer von Karius beinahe gerächt: Meyer schnappte sich das Leder, hatte freie Bahn, doch Karius machte sich ganz breit und parierte Meyers Schuss an der Strafraumgrenze. In der 60. Minute hatten dann die Schalker viel Glück. Nach einem Eckball bekamen die Königsblauen das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass Bell aus drei Metern köpfen durfte, den Ball aber genau in die Arme von Fährmann beförderte. Nach 82 Minuten hatten die Schalker Fans schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch Kevin-Prince Boateng köpfte das Leder nach Farfáns Flanke rechts neben das Tor - am Ende ein leistungsgerechtes Remis, weil die Schalker es zu selten schafften, die gut organisierten Mainzer in Bedrängnis zu bringen.
Das Erfreulichste aus Schalke Sicht: Julian Draxler feierte nach zwei Monaten Verletzungspause sein Comeback und wurde in der 65. Minute für Meyer eingewechselt, Akzente konnte er jedoch keine setzen.