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YB siegt in torreichem Spiel

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Der BSC Young Boys besiegt den FC Lausanne-Sport mit 5:3. Ebenfalls gewinnen der Grasshopper Club gegen den FC St Gallen sowie der FC Zürich gegen den FC Thun.

Des BSC Young Boys mit Raphaël Nuzzolo schlagen den FC Lausanne-Sport mit 5:3
Des BSC Young Boys mit Raphaël Nuzzolo schlagen den FC Lausanne-Sport mit 5:3 ©Getty Images

Bereits in der 2. Minute erzielte Berns Rückkehrer Josef Martìnez das 1:0 für den klaren Favoriten BSC Young Boys im Heimspiel gegen den Tabellenletzten FC Lausanne-Sport. In der 25. Minute wurde Raphaël Nuzzolo von Martìnez im Strafraum angespielt und verwertete aus seitlicher Position mit einem satten Schuss in den hohen nahen Torwinkel zum 2:0. Lausanne-Hüter Signori Antonio war machtlos gegen den ungedeckten YB-Spieler.

Kurze Zeit später reihte sich Lausannes Neuzugang Ante Vukusić in seinem ersten Spiel für die Waadtländer in die Torschützenliste ein. Nach einer Flanke Yoric Ravets hatte der 22-Jährige keine Mühe, alleine vor Yvon Mvogo zu verwerten (28.). Nur drei Minuten später schafften die Lausanner den Ausgleich, was auch auf das mangelhafte Abwehrverhalten der Berner zurückzuführen war: Nach Ravets Ecke brachte YB den Ball mehrmals nicht aus der Gefahrenzone, Yannis Tafer schob schliesslich zum 2:2 ein.

Und es ging gleich weiter in einer aufreibenden ersten Halbzeit: In der 38. Minute erzielte Milan Gajić das 3:2 per Elfmeter, nachdem sich Torhüter Antonio zu einem Foulspiel im Strafraum hatte hinreissen lassen. Wenige Minuten später war der Torschütze zum 1:0 wieder an der Reihe: Josef Martìnez verwandelte einen Freistoss in die weite hohe Torecke sehenswert zum 4:2. Es war sein zehnter Saisontreffer, er führt nunmehr alleine die Torschützenliste der Super League an.

Nach sechs Toren war Schluss – für die erste Halbzeit, denn in der 49. Minute ging es da weiter, wo die Partie vor der Pause aufgehört hatte. Michael Frey erzielte nach einem Lausanner Missverständnis das 5:2 für die Berner. Tafer durfte sich in der 75. Minute wie Martìnez als zweifacher Torschütze feiern lassen, er profitierte von der Passivität der Berner Abwehr. Tafers 5:3 war gleichbedeutend mit dem Endstand in dieser torreichen Partie. Bern bleibt mit fünf Punkte Rückstand erster Verfolger von Meister Basel.

Der FC Zürich kam gegen den FC Thun zu einem ungefährdeten 3:1-Erfolg und steht nach dem 1:0 gegen den FC Sion sowie dem 2:0 gegen den FC St Gallen bei drei Siegen nach den ersten drei Partien der Rückrunde. Das brachte die Zürcher in der Tabellen nach vorne – Rang fünf für den FCZ. Gegen die Thuner kassierten die Zürcher erstmals in der Rückrunde einen Gegentreffer: Marco Schneuwly erzielte das zwischenzeitliche 1:2 aus Sicht der Berner Oberländer. Doch die beiden Treffer davor durch Mario Gavranović (22.) und Frank Etoundi (30.), sowie derjenige danach durch Armando Sadiku waren zuviel für die Berner Oberländer, die nach dieser Niederlage auf Platz sieben liegen.

Beim 5:1-Erfolg des Grasshopper Club gegen den FC St Gallen interessierte vor allem der Gesundheitszustand des GC-Torhüters Roman Bürki, der nach einem Zusammenprall mit St Gallens Kristian Nushi mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Nushi wurde für sein Einsteigen in der 68. Minute mit Rot vom Platz gestellt, GC führte zu diesem Zeitpunkt nach den beiden Treffern von Nassim Ben Khalifa (38. und 51.) bereits mit 2:1, für die St Galler hatte nach einer Viertelstunde Philipp Montandon getroffen. Später traf Manus Dabbur in seinem ersten Spiel für die Zürcher ebenfalls zweimal (69. und 82.) und stellte Skelzen Gashi in der 90. Minute auf den 5:1-Endstand.

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