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BVB: Bloß raus aus der Mini-Krise

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Fünf Spieltage ist der letzte Sieg von Borussia Dortmund in der Bundesliga nun her. Lässt man auch gegen Eintracht Braunschweig Punkte liegen, könnte die Konkurrenz vorbeiziehen.

Jürgen Klopp trifft mit dem BVB zum Auftakt des 19. Spieltags auf Braunschweig
Jürgen Klopp trifft mit dem BVB zum Auftakt des 19. Spieltags auf Braunschweig ©Getty Images

Ein Start nach Maß war es bei weitem nicht, den Borussia Dortmund in der letzten Woche vor eigenem Publikum gegen den FC Augsburg hingelegt hat. Nur ein 2:2 sprang dabei heraus, gegen Eintracht Braunschweig sollten jetzt drei Punkte her, ansonsten gerät nach 19 Spieltagen das Minimalziel in Gefahr.

Gleich drei Verfolger sitzen dem BVB so dicht im Nacken, dass der letztjährige UEFA-Champions-League-Finalist am Samstagabend theoretisch auf den fünften Tabellenplatz abrutschen könnte. Noch ist knapp die Hälfte der Saison zu spielen, aber ein Platz außerhalb der Königsklassen-Ränge wäre wohl der (vorläufige) Tiefpunkt der Dortmunder Talfahrt. Trainer Jürgen Klopp sieht beim Aufsteiger aber auch die Möglichkeit, gegenüber der Konkurrenz in Vorleistung zu gehen.

"Wir werden am eingeschlagenen Weg festhalten und haben beschlossen, trotz der zuletzt nicht so guten Spiele weiter aufrecht zu gehen", erklärte Klopp vor der Abfahrt nach Braunschweig. "Die Leichtigkeit muss man sich jedoch neu erarbeiten und genau das gedenken wir zu tun."

Während Neuzugang Miloš Jojić noch nicht mit dabei sein wird, könnte Mats Hummels in Braunschweig sein Comeback geben. Der Innenverteidiger hat unter der Woche wieder voll mit der Mannschaft trainiert und wäre ein willkommener Rückkehrer für die in den letzten Spielen äußerst anfällige Defensive.

Braunschweig freut sich laut Trainer Torsten Lieberknecht "auf die Partie bei Flutlicht und auf eine bärenstarke Mannschaft als Gegner". Nach dem 0:0 zum Rückrundenauftakt gegen den SV Werder Bremen wird sein Team sicher erneut versuchen, dem Gegner mit einer kompakten Defensive die Lust am Fußball zu nehmen.

"Dortmund wird in der Lage sein, uns in die Tiefe hinein zu spielen. Bei Ballbesitz müssen wir mutig im Spielaufbau agieren und Druck erzeugen, um zu Torchancen zu kommen", so Lieberknecht.

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