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Studiengruppe macht weiter große Schritte

Studiengruppe

Das UEFA-Studiengruppen-Programm schickt sich weiterhin an, Nationalverbände in ganz Europa durch den Austausch wichtiger Informationen voranzubringen. Auch in Serbien gibt es Fortschritte.

Studiengruppe macht weiter große Schritte
Studiengruppe macht weiter große Schritte ©UEFA.com

UEFAs ambitioniertes Studiengruppen-Programm (SGS) – bei dem die 54 UEFA-Mitgliedsverbände zum Wohle des europäischen Fußballs technisches Fachwissen austauschen können - befindet sich in seiner sechsten Saison und macht weiter enorme Fortschritte.

Im Rahmen des Projekts, welches auf einer Idee von UEFA-Präsident Michel Platini basiert, veranstalten Nationalverbände Seminare und laden dazu Kollegen aus anderen Ländern ein, um sich über Themen wir Breitenfußball, die Entwicklung der Elite-Junioren, Trainerausbildung und den Frauenfußball auszutauschen.

Zu den Hauptzielen des Studiengruppen-Programms gehört das nachhaltige Anheben der Standards im europäischen Fußball, indem Spezialisten der Verbände - mit finanzieller Unterstützung der UEFA - von ihren Kollegen aus anderen Verbänden oder von Vereinen technische Tipps bekommen. In diesem Jahr hat sich die SGS auf Detailarbeit konzentriert. Insgesamt sind 53 Seminare geplant: 15 davon über Breitenfußball, 14 über die Entwicklung der Elite-Junioren, zwölf über Trainerausbildung und zwölf über den Frauenfußball.

Die UEFA-Kommission zur Entwicklung und technische Unterstützung überwacht das Studiengruppen-Programm in Kooperation mit der UEFA. Dessen Qualität wird durch die Kommission bewertet und außerdem das Feedback von sowohl den gastgebenden als auch den Gast-Verbänden ausgewertet. Prinzipiell kann jeder Verband pro Jahr drei Veranstaltungen ausrichten und bei jeder davon können drei verschiedene Gastverbände teilnehmen.

Der Fußballverband von Serbien (FSS) hat vor kurzem ein SGS-Breitenfußball-Seminar mit Gästen aus Armenien, Litauen und Estland ausgetragen. Auch Mitglieder des UEFA-Breitenfußball-Ausschusses waren vor Ort, um den aktuellen Status des FFS hinsichtlich der UEFA-Breitenfußball-Charta zu überprüfen. Dabei geht es für die Nationalverbände darum, konstante Weiterentwicklungen im so wichtigen Bereich des Breitenfußballs vorzuweisen und um dies zu überprüfen, waren Liam McGroarty (Republik Irland) und Otakar Mestek (Tschechische Republik) - beide Gremiums-Mitglieder der Charta, vor Ort.

Drei Jahre nach der Aufnahme in die UEFA-Breitenfußball-Charta werden die Verbände neu eingestuft, um sicherzustellen, dass die Messlatte und Glaubwürdigkeit der Charta weiterhin hoch bleibt. 

Alle teilnehmenden Verbände freuten sich über ein sehr positives Seminar in Serbien und konnten Ideen und Enthusiasmus mit nach Hause nehmen. "Dieses Seminar hat uns eine neue Möglichkeit gegeben, Erfahrungen mit unseren Gästen zu teilen und den riesigen Bereich des Breitenfußballs weiterzuentwickeln", so FFS-Generalsekretär Zoran Laković. "Ich bin mir sicher, dass alle Verbände, die bei uns zu Gast waren, eine Menge Erfahrung mitnehmen."

"Natürlich haben auch wir von den exzellenten Ideen und Programmen profitiert, die unsere Gäste in ihren Verbänden schon umgesetzt haben", sagte Igor Janković, der sich beim FFS um die Entwicklung des Breitenfußballs kümmert. "Es war wirklich eine positive Erfahrung, die uns allen zusätzlichen Antrieb geben wird, um das nationale Breitenfußball-Programm weiterzuentwicklen."

Auch Liam McGrorty zeigte sich mit dem Fortschritt in Serbien zufrieden: "Aus der Sicht des Breitensports hat der serbische Verband viele exzellente Initiativen vorgezeigt. Der Verband, die Klubs, Partner und Freiwillige tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen teilnehmen und den Spielern und Trainern neue Wege aufzeigen."

"Die Professionalität und Begeisterung der Breitenfußbll-Abteilung ist sehr hoch und auch die Verbände, die hier zu Gast waren, standen den Ideen offen gegenüber und waren sehr empfänglich dafür", sagte er. "Von besonderem Interesse war das Netzwerk von freiwilligen Breitenfußball-Koordinatoren, welches Serbien eingeführt hat."

Die letzte Rede kam von einem besonderen Gast, nämlich von UEFA-Breitenfußball-Botschafter Per Ravn Omdal: "Ich war in den letzten Jahren mehrmals in Serbien zu Gast und habe gesehen, dass die verschiedenen Projekte sehr gut vorankommen", sagte er.

"Die Gäste aus Estland, Litauen, Armenien und ihre Delegationen haben die Philosophien und Projekte ihrer Länder vorgetragen und auch da waren ambitionierte Ideen dabei. Besonders freue ich mich über den Fortschritt im Mädchenfußball, das Mitwirken von weiblichen Trainern und einem entschiedenen Engagement, um das riesige Potenzial im Frauenfußball in der Zukunft weiterzuentwickeln."