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Das Ende einer Serie

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Schlusslicht Admira besiegte den Tabellenführer aus Salzburg mit 3:1 und beendete somit die Serie von 33 Ligaspielen ohne Niederlage. Grödig und Rapid trennten sich mit 2:2.

Roger Schmidt war alles andere als glücklich über die Niederlage seiner Salzburger
Roger Schmidt war alles andere als glücklich über die Niederlage seiner Salzburger ©Getty Images

Der zweite Spieltag der 15. Runde der österreichischen Bundesliga endete mit einer Sensation. Tabellenschlusslicht FC Admira Wacker Mödling gewann gegen den FC Salzburg mit 3:1 – der ersten Niederlage für die Bullen seit 33 Ligaspielen. Im zweiten Match des Tages sah es lange Zeit nach einem Sieg des SV Grödig aus. Der SK Rapid Wien konnte die Partie aber noch drehen und so endete die Begegnung mit 2:2.

Der FC Admira Wacker Mödling besiegte den FC Salzburg überraschend aber klar mit 3:1. Entgegen der Erwartung war die Admira in der Anfangsphase das bessere Team. René Schickers (8.) Schuss von links ging nur knapp am Tor vorbei. Langsam schienen die Salzburg im Spiel angekommen zu sein und übernahmen die Kontrolle. Die Admira agierte vermehrt nur mehr in der Defensive, denn Salzburgs Angriffsturbo lief über Kevin Kampl und Sadio Mané auf Hochtouren. Einzig vor dem Tor tat sich bei den Salzburgern wenig. Dem klaren Ballbesitzvorteil stand mangelnde Präzision beim letzten Pass und im Abschluss gegenüber. Die beste Möglichkeit auf den ersten Treffer für die Bullen hatte Franz Schiemer (33.) nach einem Corner.

Die zweite Hälfte startete unverändert und um ein Haar hätte Dušan Švento (50.) das 1:0 erzielt. Er scheiterte aber an Admira-Keeper Manuel Kuttin. In Minute 54 trat Daniel Toth einen Freistoß aus gut 30 Metern in den Strafraum der Gäste, Schicker stieg zum Kopfball hoch und aus heiterem Himmel stand’s 1:0 für die Admira. Dem aber noch nicht genug: In Minute 60 trat Schicker eine Ecke in den Fünfer, Christoph Schösswendter stieg höher als alle anderen – 2:0.

Salzburg fing sich und kam durch Mané (68.), nach Vorarbeit von Valon Berisha, zum Anschlusstreffer. Die Gäste drückten weiter auf den Ausgleich, aber zum dritten Mal passierte die Überraschung. Issiaka Ouédraogo wurde von Schwab schön steil geschickt, trickste Schiemer aus und überhob Keeper Péter Gulácsi zum 3:1-Endstand.

Der SV Grödig und der SK Rapid Wien trennten sich mit einem 2:2-Unentschieden. Die Grün-Weißen hatten nach zwei Minuten durch Christopher Trimmel die Chance auf die frühe Führung. Trimmel vergab und Rapid sollte erst nach der Pause die nächste richtige Torchance bekommen. Die Grödiger übernahmen das Ruder und zeigten ansehnlichen Offensivfußball. Tomi Correa (14.) brachte sein Team mit einem schönen Schuss aus der Drehung auch bald in Führung. Grödig marschierte munter auf das Tor von Ján Novota los und hätte bald höher führen können. Novota rettete in Munute 37 mit einem Riesenreflex einen Versuch von Ione Cabrera.

Nach der Pause war Rapid engagierter und offensiver ausgerichtet. Louis Schaub kam neu ins Spiel und hatte in der 49. Minute auch gleich die Möglichkeit aufs 1:1. Grödig konterte, holte sich die Kontrolle wieder zurück und war weiter gefährlich. Zunächst traf Philipp Zulechner (55.) die Latte, ehe der Stürmer nach einem Abwehr-Patzer von Harald Pichler in Minute 67 auf 2:0 stellte.

Die Gäste steckten nicht zurück und erzielten den Anschlusstreffer durch Dominik Starkl (74.). Zulechner hätte in der 78. und der 82. Minute alles klar machen können, anstatt des dritten Grödiger Tors fiel aber das 2:2. Schaub (84.) ging im 16er an zwei Grödigern vorbei, wurde gelegt und es gab Strafstoß. Steffen Hofmann (85.) trat zum Elfmeterpunkt und verwandelte sicher zum Endstand. Für den Rapid-Kapitän war es der 111. Treffer im 400. Pflichtspiel für Grün-Weiß.

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