Österreich schlägt die USA
Dienstag, 19. November 2013
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Österreich - Vereinigte Staaten 1:0
Marc Janko traf aus kurzer Distanz und ermöglichte somit der zweiten Amtsperiode von Marcel Koller einen guten Einstand.
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Österreich kam gegen die USA zu einem knappen 1:0-Testspiel-Erfolg. Den einzigen Treffer vor 20 000 Zusehern im Wiener Ernst Happel Stadion erzielte Marc Janko in der 33. Minute.
Marcel Koller schickte eine doch stark veränderte erste Elf aufs Feld. Lukas Hinterseer und Martin Hinteregger durften dabei ihren Nationalteam-Einstand feiern, Christoph Leitgeb erhielt vor Veli Kavlak den Vorzug im defensiven Mittelfeld. Bei den Gästen nahm Terrence Boyd vom SK Rapid Wien in "seinem" Stadion auf der Bank Platz.
Österreich übernahm zu Beginn die Kontrolle, die gefährlicheren Chancen hatten aber die Vereinigten Staaten. Aron Johannsson prüfte Robert Almer mit einem Distanzschuss, der Schlussmann konnte gerade noch zur Ecke parieren. Auch dabei brannte ordentlich der Hut. Marko Arnautović fälschte einen Kopfball von Geoff Cameron heftig ab, Almer konnte die Rot-Weiß-Roten nur mit einem Blitzreflex vor dem Rückstand bewahren.
Auf der Gegenseite zeigte man sich effizienter. György Garics spielte den scharfen Querpass zur Mitte, Martin Harnik stieg eher unfreiwillig drüber, Marc Janko stand aber einmal mehr goldrichtig und schob die Kugel locker ein (33.). Kurz vor der Pause hatten die USA noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich, aber Michael Bradley verstolperte und Jozy Altidore brachte den Volley nicht aufs Tor.
Nach dem Seitenwechsel ging es in der größtenteils ausgeglichenen Partie weiter hin und her. Harnik tauchte plötzlich alleine vor dem Tor auf, mit einer schönen Körpertäuschung schüttelte er auch seinen Bewacher ab. Anstatt für den frei stehenden Arnautović abzulegen, versuchte er es selbst und verzog. Einmal mehr konnte sich danach wieder Almer auszeichnen, als er aus kürzester Distanz den Schuss von Cameron abblockte.
Koller nahm die Partie ernst, das merkte man auch daran, dass er erst spät zu Wechseln anfing. Diese Beharrlichkeit sollte sich auszahlen, die Österreicher brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und schlossen das Länderspieljahr 2013 dadurch mit einer positiven Bilanz ab.