Stürmische Wochen für den BVB
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Artikel-Zusammenfassung
Angesichts der nächsten Aufgaben scheint der VfB Stuttgart der leichteste Gegner von Borussia Dortmund, aber das sieht wohl nur auf dem Papier so aus.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Das Spiel gegen den VfB Stuttgart ist für Borussia Dortmund der Auftakt für einen wahrhaft richtungweisenden November. Denn nach dem Duell mit den unter Neu-Trainer Thomas Schneider noch ungeschlagenen Schwaben stehen in UEFA Champions League und Bundesliga die Partien gegen Arsenal FC, SSC Napoli und den FC Bayern München an.
Dabei könnte sich ausgerechnet der vermeintlich leichteste Gegner als Stolperstein entpuppen, denn gegen Angstgegner Stuttgart wartet der BVB seit nunmehr fünf Jahren auf einen Heimsieg, zuletzt gab es in Dortmund vier Unentschieden in Folge, darunter auch vor anderthalb Jahren das spektakuläre 4:4, das, nicht nur aufgrund seiner sechs Tore in den letzten 20 Minuten, schon längst zu den Klassikern der Bundesligageschichte zählt.
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, der sein Schicksal ja gerade erst bis 2018 an das des BVB geknüpft hat, weiß um die unangenehme Aufgabe gegen die seit sieben Spielen ungeschlagenen Stuttgarter, nimmt seine Mannschaft aber in die Pflicht: "Wir haben ein Heimspiel, und auch wir haben eine gute Phase, auch wenn es noch besser geht. Ich gehe davon aus, dass es eng wird, aber ich gehe auch davon aus, dass wir gewinnen", so der 46-Jährige, der übrigens in Stuttgart geboren wurde.
Seinem Trainer in die Suppe spucken würde zu gerne Moritz Leitner. Der 20-Jährige Leih-Schwabe kehrt nach siebenwöchiger Verletzungspause ausgerechnet gegen seinen Klub zurück auf den Rasen und gesteht offen ein: “Das ist für mich ein besonderes Spiel, aber auch dort gibt es nur drei Punkte zu holen. Ich will wieder in die Startelf". Dahin würde auch gerne - zweite interessante Personalie des Abends – Julian Schieber. Der traf bei besagtem 4:4 gleich zweimal für den VfB, wurde prompt von Dortmund unter Vertrag genommen und sitzt dort jetzt auf der Bank. Wäre jetzt eine gute Gelegenheit, sich bei seinem alten Arbeitgeber wieder ins Gespräch zu bringen, wenn er denn ran darf …