Seminar für Fußballärzte in Malta
Dienstag, 10. September 2013
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Das UEFA-Fortbildungsprogramm für Fußballärzte kümmert sich um den Austausch wichtiger medizinischer Informationen zwischen den nationalen Mitgliedsverbänden. Das jüngste Seminar fand in Malta statt.
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Das UEFA-Fortbildungsprogramm für Fußballärzte (FDEP) hat sich den Austausch wichtiger medizinischer Informationen zwischen den nationalen Mitgliedsverbänden auf die Fahne geschrieben. Nun hat Malta als bisher letzter Verband im Rahmen des UEFA-Programms ein FDEP-Seminar ausgerichtet.
Seit dem Start dieses Programms im Jahr 2012 wurde durch kaskadierende Kurse elementares Know-how an die UEFA-Mitgliedsverbände weitergegeben. Das jüngste Seminar fand in der Zentrale des Maltesischen Fußballverbandes (MFA) in Ta'Qali statt. Anwesend war dabei die gesamte medizinische Abteilung der maltesischen Nationalmannschaften und zehn Ärzte von den Top-Klubs der Mittelmeerinsel.
Im heutigen Profifußball ist die Weiterentwicklung des medizinischen Fußballfachwissens elementar für die Gesundheit der Spieler. Die medizinischen Teams, darunter Ärzte und Ambulanzen, aber auch die Qualität der medizinischen Ausrüstung müssen gewährleisten, dass die Spieler die modernste medizinische Behandlung bekommen.
Dieses Anliegen der UEFA hat in den letzten Jahren einige Initiativen hervorgebracht, die vor allem von der Medizinischen Kommission unter dem Vorsitz von Dr. Michel D'Hooge gefördert wurden. Das Engagement des europäischen Fußballdachverbandes hinsichtlich der Prävention und Behandlung von Sportverletzungen durch das UEFA-Fortbildungsprogramm für Fußballärzte fand bislang eine ausgesprochen positive Resonanz bei den europäischen Mitgliedsverbänden.
Der jüngste FDEP-Kurs wurde vom MFA-Arzt Dr. David Attard vorbereitet und präsentiert. Im praktischen Teil wurden die neuesten medizinischen Geräte vorgestellt, die zur sofortigen Behandlung von Verletzungen auf dem Rasen geeignet sind.
Das FDEP-Seminar unterstrich, wie wichtig die angemessene medizinische Behandlung der Spieler und der Austausch wichtiger Informationen zwischen den medizinischen Abteilungen der Mitgliedsverbände sind.
"Der Schwerpunkt unserer Übungen war sehr praxisbezogen, vor allem mit Blick auf lebensrettende Maßnahmen und den Umgang mit traumatischen Szenarien", erläuterte Dr. Attard. "Basis unserer Instruktionen war das von der UEFA zur Verfügung gestellte Kursmaterial. Dafür und für die Hilfe bei der Organisation dieses Kurses möchten wir uns bei der UEFA ausdrücklich bedanken."
MFA-Sprecher Franz Tabone erklärte gegenüber uefa.com. "Die Ausbildung, egal in welchem Bereich, ist ein absolutes Muss. Im Sport beobachten wir derzeit verschiedene Veränderungen, die wir auf ganz spezielle Weise angehen müssen", sagte Tabone.
"Die Rolle eines Fußballarztes beinhaltet, mehr denn je, eine ganz integrale Funktion innerhalb der Klubs, sowohl in Fragen der Gesundheit der Spieler wie auch hinsichtlich der Verletzungs-Prävention. Die Workshops im Rahmen des UEFA-Fortbildungsprogramms für Fußballärzte werden von spezialisierten Profis geleitet, die über die neuesten medizinischen Trainingsausrüstungen und -Methoden verfügen. Davon können die teilnehmenden Fußballärzte enorm profitieren, indem sie ihr Wissen erweitern und lernen, mit allen Eventualitäten auf und abseits des Platzes umzugehen."