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Sparta holt Ujfaluši nach Hause zurück

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"Mein Ziel ist es, tschechischer Meister zu werden", erklärte der tschechische Ex-Nationalspieler Tomáš Ujfaluši, den der AC Sparta Praha zurück in sein Heimatland geholt hat.

Sparta-Neuzugang Tomáš Ujfaluši bei seiner Vorstellung
Sparta-Neuzugang Tomáš Ujfaluši bei seiner Vorstellung ©UEFA.com

Fast 13 Jahre ist der tschechische Verteidiger Tomáš Ujfaluši durch Europa gereist, hat Erfolge gefeiert in Deutschland, Italien, Spanien und der Türkei - nun ist der Ex-Nationalspieler nach Hause zurückgekehrt.

Der AC Sparta Praha hat dem 35-Jährigen einen Einjahresvertrag gegeben und ihm dadurch die Möglichkeit geboten, seine Karriere in seinem Heimatland ausklingen zu lassen.

In seiner Laufbahn war Ujfaluši in einigen der besten Ligen des Kontinents aktiv, und das ziemlich erfolgreich. Nach seinem Abschied von SK Sigma Olomouc im Jahr 2000 gewann er in seinen vier Jahren beim Hamburger SV den deutschen Ligapokal, danach ging er zu ACF Fiorentina. Mit dem Klub aus Florenz stand er 2008 im Halbfinale des UEFA-Pokals. Anschließend folgten drei Jahre beim Club Atlético de Madrid, dabei feierte er den Triumph in der UEFA Europa League 2010.

"Ich habe so viele Jahre im Ausland gespielt, jetzt wollte ich unbedingt in die Tschechische Republik zurückkehren", erklärte Ujfaluši. "Die einzige Option für mich war Sparta. Das ist der berühmteste Klub mit einer jungen, starken Mannschaft."

Trotz seiner Erfolge in der Vergangenheit hat Ujfaluši immer noch große Ziele, die sich mit den Zielen seines neuen Vereins absolut decken. Sparta wurde zuletzt 2010 Meister, die letzten drei Titel gingen an den FC Viktoria Plzeň und den FC Slovan Liberec.

"Mein Ziel ist es, tschechischer Meister zu werden", betonte er. Die tschechische Liga hat bereits im Juli beginnen, mittlerweile stehen Plzeň und Sparta in der Tabelle schon ganz oben. "Die direkten Duelle könnten eine große Rolle spielen", meinte Ujfaluši.

Der Ehrgeiz des Verteidigers ist ungebrochen, und er hat klare Vorstellungen, was seine Rolle auf dem Platz sein wird. "Ich werde die rechte Abwehrseite an meine jüngeren Teamkollegen abgeben und stattdessen ins Zentrum rücken, wo ich die Abwehr dirigieren kann", sagte er.

Sicherlich ist niemand besser dafür geeignet als Ujfaluši, der bei all seinen vorherigen Klubs die Kapitänsbinde trug. Vorstandsmitglied Jakub Otava erklärte: "Wir hatten nach sechs Gegentoren in den ersten fünf Pflichtspielen das Gefühl, unsere Abwehr verstärken zu müssen. Tomáš hat enorme Erfahrung und eine erfolgreiche Karriere hinter sich – das war sehr verlockend."

In der UEFA Europa League ist Sparta unerwartet in der zweiten Qualifikationsrunde am schwedischen Vertreter BK Häcken gescheitert, dafür kämpft Plzeň gegen NK Maribor um einen Platz in der Gruppenphase der UEFA Champions League.

Auf nationaler Ebene stehen sich die beiden Kontrahenten schon bald direkt gegenüber, das erste Duell der Saison steigt am Sonntag. Die Sparta-Fans werden hoffen, dabei schon zum ersten Mal von den Fähigkeiten ihres Neuzugangs profitieren zu können.

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