Bullen schießen den Meister ab
Samstag, 27. Juli 2013
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Der FC Salzburg feierte gegen den FAK ein 5:1-Schützenfest. Rapid deklassierte zehn Wiener Neustädter mit 4:0. Wacker besiegte die Admira und Ried den WAC.
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In der zweiten Runde der österreichischen Bundesliga schoss der FC Salzburg Meister FK Austria Wien mit einem 5:1 aus dem Stadion. Der SK Rapid Wien setzte sich gegen den SC Wiener Neustadt ebenso souverän mit 4:0 durch. Der FC Wacker Innsbruck gewann beim FC Admira Wacker Mödling mit 2:1. Die SV Ried schlug den Wolfsberger AC mit 1:0.
Bereits in der neunten Minute gingen die Salzburger durch ein Traumtor von Jonathan Soriano in Führung. Marco Meilinger leitete eine Flanke in den Fünfer mit einem Fersentrick auf Soriano weiter, der nur mehr einnetzen musste. Die Austria kam über Konter immer wieder gefährlich in den 16er der Salzburger, verpasste aber das Tor zu machen. Die Bullen attackierten weiter und so fiel in Minute 27 das 2:0. Soriano drückte die Kugel noch an die Latte, den Abpraller schnappte sich Alan und netzte ein. Vier Minuten vor der Pause fiel dann der Treffer für die Austria. Alexander Grünwald verwertete ein Flanke von Markus Suttner und brachte die Veilchen wieder heran.
Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff stellte Kevin Kampl mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:1. Salzburg legte noch eines drauf. Soriano brachte in der 64. Minute eine Freistoß-Flanke perfekt auf den Kopf von André Ramalho und der nickte noch perfekter ein. Kevin Kampl traf in der 73. Minute schließlich zum 5:1-Endstand.
Rapid startete stark in die Partie gegen Wiener Neustadt und wurde durch den frühen Ausschluss von Gäste-Akteur Dennis Mimm (16.) noch zusätzlich gestärkt. Nach 28 Minuten klingelte es das erste Mal: Flanke Christopher Trimmel, Kopfball Guido Burgstaller – 1:0. Zehn Minuten später stellte Burgstaller auch schon auf 2:0. Rapid drückte weiter, Wiener Neustadt stand tief und kam nicht aus der eigenen Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Terrence Boyd (53.) erhöhte nach einem schönen Solo von Burgstaller auf 3:0. Rapid schaltete einen Gang – auch ob der Temperaturen – zurück und so dauerte es 25 Minuten, bis Boyd den 4:0-Endstand markierte.
Die Admira begann gegen Wacker Innsbruck ambitioniert, in Führung gingen aber die Gäste. Roman Wallner tankte sich links durch und legte ab auf Daniel Schütz (17.), der aus knapp zehn Metern einschoss. Danach waren die Gäste mit leichten Feldvorteilen und hatten durch Lukas Hinterseer in Minute 30 die Riesenchance auf das 2:0. Kurz vor der Pause leistete sich Stipe Vucur aber einen Aussetzer im eigenen Strafraum und legte Stephan Auer. Stefan Schwab (40.) verwertete den anschließenden Elfmeter ohne Probleme zum 1:1.
In der zweiten Hälfte begannen die Südstädter erneut stark, hatten durch Bernhard Schachner (54.) die beste Möglichkeit aufs 2:1, aber erneut trafen die Tiroler. Wenn auch kurios und mit Unterstützung durch Admira-Torhüter Patrick Tischler. Der wollte den Ball aus dem eigenen Fünfer spielen, wurde dabei von Alexander Hauser (77.) bedrängt und schoss beim Klärungsversuch den Innsbrucker an und musste die Kugel aus dem eigenen Tor fischen.
Ried und Wolfsberg boten in der ersten Hälfte einen kurzweiligen Schlagabtausch, einzig die Tore fehlten. Die besten Möglichkeiten hatten Oliver Kragl (29.), der mit einem Schuss die Latte traf, und Michael Liendl (33.), der ebenfalls am Aluminium scheiterte.
In Hälfte zwei war der WAC anfangs feldüberlegen, konnte aber nichts Gewinnbringendes herausspielen. Und so passierte, dass das erlösende 1:0 auf der anderen Seite durch René Gartler (67.) fiel. Robert Žulj legte ab und Gartler schlenzte das Leder ins kurze Eck. Kurz darauf musste Wolfsbergs Dario Baldauf (74.) mit Gelb-Rot vom Feld. Der anschließende Freistoß durch Sandro Jose Ferreira da Silva landete an der Querlatte. Thomas Gebauer rettete in der Nachspielzeit noch die drei Punkte und wehrte einen Kopfball von Sandro Gotal ab.
Am Sonntag steigt zum Abschluss der zweiten Runde noch die Partie SK Sturm Graz gegen SV Grödig.