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Basel nun offizieller Meister

Im letzten Spiel der Super League machte der FC Basel 1893 mit einem 1:0 gegen den FC St. Gallen den vierten Titel in Folge nun auch rechnerisch klar. Das 4:1 des Grasshopper Club gegen den FC Lausanne-Sport hatte nur statistischen Wert.

Basel ist erneut Schweizer Meister
Basel ist erneut Schweizer Meister ©AFP/Getty Images

Im letzten Spiel der Super League machte der FC Basel 1893 mit einem 1:0 gegen den FC St. Gallen den vierten Titel in Folge nun auch rechnerisch klar. Das 4:1 des Grasshopper Club gegen den FC Lausanne-Sport hatte nur statistischen Wert.

Nun ist offiziell, was längst klar war: Der FC Basel ist zum 16. Mal Schweizer Meister. Das Team von Murat Yakin gewann das letzte Meisterschaftsspiel gegen den Dritten aus St. Gallen 1:0. Raúl Bobadilla hieß der einzige Torschütze in einem verregneten Spiel. Geoffroy Serey legte den Ball in der 22. Minute quer durch den Strafraum, David Degen verpasste die Hereingabe, dafür stand Bobadilla bereit, der sicher einschob.

Dieses Tor hätte es nicht mal gebraucht, und selbst eine Pleite hätte keine Folgen für den FCB gehabt. Denn obwohl die Grasshoppers Lausanne-Sport zum Abschied von Trainer Uli Forte 4:1 schlugen, hätte das Torverhältnis die Basler gerettet. Das ist auch nach Spielschluss um 14 Treffer besser.

Am Ende stand ein historischer Titel: Zum ersten Mal seit dem BSC Young Boys zwischen 1957 und 1960 holte eine Schweizer Mannschaft vier Titel in Folge - in Anbetracht der europäischen Leistungen des FCB in diesem Jahr umso erstaunlicher.

Entsprechend fiel der Basler Jubel aus: "Was soll ich sagen? Es ist fantastisch. Ich freue mich für alle. Die Spieler und die Fans. So richtig realisieren werde ich es erst morgen oder übermorgen", schrie Murat Yakin über den Platz. Für den 38-Jährigen ist es der erste Meistertitel als Trainer.

Im Oktober 2012 hatte der frühere Basler Kapitän Heiko Vogel abgelöst, der trotz des Double-Gewinns im Vorjahr gehen musste. Damals lag der FCB zwölf Zähler hinter GC. Dies aufgeholt zu haben, veranlasste FCB-Präsident Bernhard Heusler nun, im Meisterrausch, zu folgenden Worten: "Es war ein sehr schwieriges Jahr, in dem wir alle mehr zusammenstehen mussten. Letztlich aber haben sich unsere Entscheidungen als richtig erwiesen."

Ob sich Fortes Wechsel zu den Berner Young Boys als richtig erweist, wird man sehen. Der Abschluss seiner eineinhalbjährigen Tätigkeit bei den Grasshoppers ist jedenfalls geglückt. Das 4:1 gegen Lausanne war ungefährdet. Steven Zuber (21.) und Shkelzen Gashi trafen per Elfmeter, Anat Ngamukol (73.) und Nassim Ben Khalifa (90.) stellten den Endstand sicher. Zwischendurch gelang Michel Avanzini das Anschlusstor (84.).

GC, das überdies den Pokal gewann, schloss die Saison damit so gut ab wie letztmals vor zehn Jahren, als die Zürcher den 27. und bislang letzten Meistertitel feierten. Nun will man einen neuen Trainer, der "offensiv spielen lässt wie Uli Forte", wie Präsident André Dosé nach Spielschluss sagte.

Zu den Gewinnern der Saison zählt auch der FC Thun, der sich mit dem 2:2 gegen die Young Boys den fünften Platz schenkte. Nun dürfen die Berner Oberländer und ihr Trainer Urs Fischer, der im Winter für Bernard Challandes kam, in der Qualifikation zur UEFA Europa League ran.

Samuel Afum (28.) und Michael Frey (60.) schossen YB zweimal in Führung. Renato Steffen (54.) und Stipe Matić in letzter Minute glichen aus. Und das Tor des Innenverteidigers war nötig. Da der FC Sion den FC Zürich 4:2 schlug, wären die Sittener auf Kosten der Thuner auf Rang fünf gezogen.

Im verbleibenden Spiel gab Servette FC eine 3:1-Führung gegen den FC Luzern preis - 3:4 stand es am Ende, obschon die Genfer lange besser waren. Die Genfer, die vor Spielbeginn schon als Absteiger feststanden, verabschiedeten sich damit mit einer Pleite aus der Super League.

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