Basel zu gut für Sion
Sonntag, 5. Mai 2013
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Der FC Basel 1893 gewinnt beim FC Sion mit 1:0 und distanziert den Grasshopper Club wieder um drei Punkte. Der FC Luzern und der FC Thun trennen sich wenig später 1:1.
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Der Grasshopper Club hatte den FC Basel 1893 mit seinem späten 2:0 gegen Servette FC unter Druck gesetzt – doch Basel hielt diesem gegen den FC Sion stand und schuf wieder einen Abstand von drei Punkten zwischen sich und den Verfolger aus Zürich.
Sein 1:0 im Sittener Tourbillon verdiente sich der FCB mit einer guten ersten und einer mehrheitlich souveränen zweiten Halbzeit. Das entscheidende Tor schoss Marcelo Díaz in der 44. Minute, als er den Ball aus zwölf Metern in die linke hohe Ecke hob; Markus Steinhöfer hatte ihn mit einem Rückpass von der Grundlinie eingesetzt.
Das Führungstor hätte schon früher fallen können, doch haperte es bei den Basler im Abschluss, zum Beispiel bei Valentin Stocker oder Mohamed Salah, die ausgezeichnete Möglichkeiten vergaben.
Nur kurz, zu Beginn der zweiten Halbzeit, geriet der FCB unter Druck der Walliser, bei denen Spielertrainer Gennaro Gattuso nur den ersten Abschnitt bestritt. Zwei Chancen resultierten daraus. Zunächst verfehlte Yannick Ndjeng aus guter Position die anvisierte rechte Ecke. Dann vergab der eben eingewechselte Benjamin Kololli die beste Sittener Chance des Spiels, als er einen Querpass aus einem Meter übers Tor setzte.
Die Partie beruhigte sich rasch wieder und steuerte auf einen letztlich ungefährdeten Basler Dreier zu. Dass Michael Dingsdag, Sions Innenverteidiger, in der Nachspielzeit noch mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde, trug sein Übriges bei zum schwachen Gesamteindruck, den die Walliser abgaben.
Am Mittwoch, beim FC Zürich, dem zweitstärksten Rückrundenteam, wird den FC Basel gewiss eine schwierigere Partie erwarten.
Im zweiten Sonntagsspiel trafen sich zwei Teams der Stunde: der FC Thun, der aus fünf Spielen 13 Punkte gesammelt hatte, und der FC Luzern, der unter Neu-Trainer Carlos Bernegger sieben Zähler aus drei Spielen errungen und zuletzt beim FC Basel 3:0 gesiegt hatte.
Lange neutralisierten sich die beiden Teams, waren Abschlüsse die Ausnahme. Doch in der 64. Minute erzielte Philipp Muntwiler die Luzerner Führung – und erzwang damit eine Reaktion der Thuner. Die kam zwar eher spät, führte aber doch noch zum Ausgleich: Marco Schneuwly schob den Ball in der 87. Minute gegen die Laufrichtung David Zibungs ins Luzerner Tor – 1:1.