VfB schlägt Freiburg, Fürth siegt im Derby
Sonntag, 21. April 2013
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Der VfB Stuttgart hat sich erneut mit 2:1 gegen den SC Freiburg durchgesetzt, außerdem konnte die SpVgg Greuther Fürth im Derby gegen den 1. FC Nürnberg einen viel umjubelten Dreier einfahren.
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Vier Tage nach dem Sieg im Halbfinale des DFB-Pokals hat der VfB Stuttgart erneut gegen den SC Freiburg gewonnen. Wie schon unter der Woche hatte die Elf von Bruno Labbadia am 30. Bundesliga-Spieltag mit 2:1 die Nase vorn. Anschließend schoss Johannes Geis die SpVgg Greuther Fürth mit einem Traumtor zum Derby-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.
Eine halbe Stunde lang hielt Freiburg gut mit und hatte auch selbst einige Chancen, das 1:0 fiel aber für den keinesfalls unterlegenen VfB. Mit einem gefühlvollen Heber über die Abwehr der Freiburger leitete Martin Harnik den Treffer herausragend ein, Christian Gentner konnte aus elf Metern per Kopf so sein fünftes Saisontor markieren.
Kurz vor der Pause schlug der VfB erneut zu: Weil Julian Schuster im Mittelfeld leichtsinnig den Ball vertändelte, steckte Harnik auf Vedad Ibišević durch, der alleine vor Oliver Baumann keine Mühe mehr hatte – 2:0 (42.).
Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB genügend Chancen, um die drei Punkte wasserdicht einzutüten, doch Ivan Santini machte die Partie 120 Sekunden vor Schluss mit seinem Anschlusstreffer wieder spannend. Die Schlussoffensive verpuffte jedoch, damit verpasste Freiburg den Sprung auf den vierten Platz. Stuttgart bleibt im Mittelfeld der Tabelle, hat aber dank des Einzugs in das DFB-Pokal-Finale schon das Ticket für die UEFA Europa League in der Tasche.
Auch wenn der 1:0-Sieg beim Club die Fürther wohl nicht vor dem Abstieg retten wird, der Jubel beim Team von Frank Kramer nach dem 256. Franken-Derby war riesengroß.
Mitte der ersten Halbzeit spazierte Geis seelenruhig durch das Mittelfeld der Nürnberger und gerade als es schien, als ob ihm aufgrund des vielen Raumes langweilig werden könnte, hämmerte er den Ball aus 27 Metern sehenswert in die Maschen (27.).
Der Club drängte noch vor der Pause auf den Ausgleich, kam aber nur zu einem Pfostentreffer von Hanno Balitsch. Auch in der zweiten Halbzeit spielte sich die Mannschaft von Michael Wiesinger eine Reihe an Chancen heraus, scheiterte aber entweder an Torwart Wolfgang Hesl oder am Aluminium. Insbesondere in der Schlussphase wurde der Fürther-Strafraum fast mit allen Feldspielern belagert, doch die Gäste brachten den Sieg über die Zeit.