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Rückschlag für FCB

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Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Cluj am letzten Dienstag musste der FC Basel bei St. Gallen die nächste Pleite hinnehmen.

Jacques Zoua: sein Treffer reichte Basel nicht
Jacques Zoua: sein Treffer reichte Basel nicht ©Getty Images

Während der FC Basel 1893 beim FC St. Gallen trotz Führung 1:2 verlor, setzte sich der Grasshopper Club gegen den FC Thun 1:0 durch.

Ein Stück weit war es Frustbewältigung, was die Basler an diesem verregneten Samstag in der St. Galler AFG-Arena betrieben. Das 1:2 vom Dienstag gegen CFR 1907 Cluj hatte ihnen arg zugesetzt, nun wollten sie die empfindliche Niederalge gegen den rumänischen Meister vergessen machen – doch der FCSG, der starke Aufsteiger, ließ das Vorhaben scheitern: 2:1 gewann er dank starker Vorstellung.

Die St. Galler spielten so, wie man es von ihnen kennt: druckvoll, lauf- und zweikampfstark und angetrieben von gewohnt stimmungsgeladenen 18 841 Fans in der AFG-Arena. Zwar waren klare Torchancen eher die Ausnahme, die Intensität der Partie erinnerte aber an die Duelle um die Jahrtausendwende, als auch die St. Galler noch zu den ernsthaften Meisterschaftsaspiranten gehörten.

Dass sie in dieser Saison zumindest zu den Überraschungen zählen könnten, hatten sie bereits in den ersten Runden bewiesen – und sie belegten es auch an diesem Tag. Denn der FCB war zwar durch Jacques Zoua Daogari in Führung gegangen, als der Kameruner einen Steilpass Valentin Stockers erlief und einschob (10.). Doch danach kämpften sich die Ostschweizer schnell zurück. Sie standen dem FCB in nichts nach; mit ihrer positiven Aggressivität gewannen sie gar leicht die Oberhand.

Es war daher nur korrekt, dass Dzengis Cavusevic kurz nach dem Seitenwechsel ausglich: Nach einer Vorlage von Marco Mathys erwischte Cavusevic Yann Sommer in der nahen Ecke – 1:1 (51.).

Auch danach hatte der FCB große Mühe, die euphorischen St. Galler zu bändigen. Seine ganze Kraft musste der Meister aufbringen, um kämpferisch dagegenzuhalten – doch am Ende reichte sie nicht aus: St. Gallens Alberto Regazzoni kam am Sechzehner an den Ball, er umspielte Markus Steinhöfer und versenkte den Ball in der rechten Ecke (71.).

Die AFG-Arena tobte, und sie tobte bis zum Schluss. Dem FCB fehlte es an Form und Frische, um noch den Ausgleich zu erzielen, sodass er sich mit seiner ersten Meisterschaftsniederlage abfinden musste. Aber nicht nur das: Die Basler fielen durch die Pleite gar bis auf Platz vier zurück. Nicht nur der FC St. Gallen überholte sie, sondern auch die Grasshoppers, die nun Dritter sind.

Die Zürcher schlugen dank einer sehr guten ersten Halbzeit den FC Thun verdient 1:0. Izet Hajrovic verwertete eine Steilvorlage kurz vor dem Pausenpfiff (43.) zum entscheidenden Treffer. Im zweiten Durchgang baute GC zwar ab, doch sein Sieg, der dritte in Folge, war letztlich hochverdient.