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"Kleiner Schweizer" beeindruckt bei Bayern

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Xherdan Shaqiri wurde vom FC Basel 1893 als Investition für die Zukunft verpflichtet, nach einer starken Vorbereitung beim FC Bayern München winkt nun aber sogar ein Platz in der Startelf.

Xherdan Shaqiri in einem Vorbereitungsspiel Anfang des Monats
Xherdan Shaqiri in einem Vorbereitungsspiel Anfang des Monats ©Getty Images

Xherdan Shaqiri war in der UEFA Champions League im letzten Jahr der gefeierte Mann beim FC Basel 1893, doch selbst seine größten Fans zweifelten daran, ob er sich beim FC Bayern München sofort durchsetzen könnte. Nach einer starken Vorbereitung dürften sich die Meinungen über den 20-Jährigen aber geändert haben.

Der letzte Titel der Bayern liegt bereits zwei Jahre zurück, nachdem man hinter Borussia Dortmund zuletzt nur die zweite Geige spielte. Shaqiri könnte nun aber die Lösung des Problems in der bayerischen Landeshauptstadt sein.

Die Münchner wurden in der letzten Saison häufig dafür kritisiert, gegen tief stehende Mannschaften zu ideenlos zu agieren. Trotz einiger Kreativspieler gelang es den Gegnern in der Bundesliga immer wieder, dem Finalisten der UEFA Champions League weitestgehend den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Shaqiris beeindruckende Leistung beim 4:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten SSV Jahn Regensburg könnte nun aber ein Lösungsansatz dafür sein, wie man tief stehende Defensivreihen knacken kann. Nach seiner Einwechslung zur Pause glänzte er mit einem direkt verwandelten Freistoß und zwei Torvorlagen.

"Mit der Hereinnahme von Shaqiri haben wir in der zweiten Halbzeit überlegener, effektiver und besser gespielt", so Trainer Jupp Heynckes. "Ich habe den Transfer von Shaqiri in die Wege geleitet und jeder, der meine Meinung über ihn kennt, weiß, dass keine Gefahr besteht, dass er bei uns in der Versenkung verschwindet. Er hat alles, was ein Fußballer braucht, das zeigt er jeden Tag im Training."

Die geschätzte Ablösesumme von 11,6 Millionen Euro ist im Vergleich zum gesamten Bayernkader nur eine Kleinigkeit, doch Shaqiri hat sich die Anerkennung im Team verdient. "Am Anfang hatten die anderen noch nicht so viel Respekt vor mir", so der Offensivspieler. "Es hieß immer "okay, der kleine Schweizer", aber das ist nun nicht mehr so."

Viele sahen den Schweizer Nationalspieler auf der Bank, doch nun hat er sogar die große Chance, beim Bundesligaauftakt am Samstag gegen Neuling SpVgg Greuther Fürth neben Spielern wie Thomas Müller, Arjen Robben oder Toni Kroos in der Startelf zu stehen.

"Ich will mich mit guten Leistungen einbringen und habe mich sehr gut integriert. Ich bin nicht nur der kleine Schweizer, ich will helfen, das Team stärker zu machen." Wenn er so weitermacht wie bisher, wird das sicherlich auch der Fall sein.

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