Olić unterschreibt bei Wölfen
Donnerstag, 26. April 2012
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Wolfsburg holt Bayern-Stürmer Olić +++ Eine Million Ticketanfragen für das "Finale dahoam" +++ Hoffenheim lässt Ibertsberger ziehen und will Sigurdsson zurück +++ Kein neuer Vertrag für Borowski
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Der VfL Wolfsburg hat die Verpflichtung von Ivica Olić bekannt gegeben. Ab der neuen Saison wird der kroatische Nationalstürmer unter Felix Magath auf Torejagd gehen, und der Trainer der Wölfe verspürt schon jetzt eine gewisse Vorfreude auf den 32-Jährigen: "Ivica ist ein absoluter Profi. Sein Wille, seine Lauf- und Einsatzfreudigkeit sind vorbildlich. Er war immer ein Leistungsträger seiner Mannschaften. Ich bin überzeugt, dass er auch die Qualität unseres Teams steigern wird." Olić kommt ablösefrei und unterschreibt in Wolfsburg einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Das "Finale dahoam" elektrisiert die Fans vom FC Bayern München. Nach Angaben der Bayern lagen dem Klub bereits vor dem Halbfinal-Triumph in der UEFA Champions League am Mittwoch bei Real Madrid mehr als eine Million Ticket-Bestellungen für das Heim-Endspiel am 19. Mai in der Fußball Arena München vor. Einziges Problem: Wie Final-Gegner Chelsea FC bekommt auch der FC Bayern lediglich 17.500 Karten zur Verfügung gestellt.
Der Österreicher Andreas Ibertsberger wird die TSG 1899 Hoffenheim nach dem Ende der laufenden Saison verlassen. "Wir werden den Vertrag nicht verlängern. Die sportliche Perspektive war ausschlaggebend", sagte Trainer-Manager Markus Babbel. "Er ist wieder topfit, ich hoffe, dass er es woanders wieder zeigen kann. Bei mir wäre es sehr schwer."
Dagegen soll der Isländer Gylfi Sigurdsson, der derzeit an den englischen Premier-League-Klub Swansea City FC ausgeliehen ist, wieder zurückkommen, obwohl der angeblich ein Angebot von Manchester United FC vorliegen hat. “Er hat mir ganz klar signalisiert, dass er sehr gerne in England bleiben würde", sagte Babbel: "Gylfi ist für mich ein Top-Spieler, mit dem ich plane. Bis heute ist nichts eingegangen. Solange nichts eingeht, beschäftige ich mich mit der Thematik nicht und gehe davon aus, dass er da ist."
Auch Tim Borowski muss sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Wie Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs erklärte, wird der ehemalige Nationalspieler keinen neuen Vertrag erhalten. "Es ist eine sportliche Entscheidung", sagte Allofs. Borowski war nach acht Monaten Verletzungspause erst am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler hat wegen einer Knöchelverletzung in der laufenden Saison noch kein Bundesligaspiel bestritten.
Der 1. FC Köln bekommt erst nach der Saison einen neuen Sportdirektor. Das erklärte der neue Präsident Werner Spinner an seinem ersten Arbeitstag: "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es niemanden hilft, wenn wir in den nächsten zwei Wochen jemanden präsentieren würden", sagte Spinner: "Das würde nur neue Unruhe im Verein bewirken. Wir brauchen jetzt Ruhe und lassen uns deshalb ein bisschen Zeit."