Tasci spielt nicht mehr
Montag, 23. April 2012
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Innenbandanriss bei Tasci, Cacau mit Bänderverletzung +++Doppelte Knöchelprellung bei der Hertha, Lell angeschlagen +++ Geldstrafe für Köln
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Der VfB Stuttgart ist nach dem 1:1 am Wochenende beim 1. FC Köln zwar bereits sicher für die UEFA Europa League qualifiziert, allerdings erlitt Innenverteidiger Serdar Tasci in dieser Begegnung einen Innenbandanriss im rechten Knie und wird rund vier Wochen lang ausfallen. "Für eine Verletzung gibt es nie den richtigen Zeitpunkt, aber gerade jetzt ist es natürlich extrem ärgerlich, so kurz vor dem Saisonende", sagte der VfB-Kapitän am Sonntag. "Es ist sehr schade, dass unser Kapitän in den letzten beiden Partien nicht mit dabei sein kann. Ich hoffe, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird", fügte Trainer Bruno Labbadia hinzu, der auch um Torschütze Cacau bangen muss, der eine Bänderzerrung am linken Knöchel erlitt. Allerdings sollte der Nationalstürmer am Samstag gegen den FC Bayern München wohl zur Verfügung stehen.
Bei der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern zogen sich Peter Niemeyer und Ronny von Hertha BSC Berlin jeweils eine Knöchelprellung zu, während Christian Lell aktuell mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hat. Hoffnung besteht außerdem, dass Roman Hubník, der unter einem Außenbandriss am Knöchel leidet, am Wochenende beim FC Schalke 04 mitwirken kann. Seitens des DFB wurde die Sperre von zwei Spielen gegen Lewan Kobiaschwili bestätigt und der Einspruch der Hauptstädter damit abgewiesen. "Lewan Kobiaschwilli hat seinem Gegenspieler Eren Derdiyok durch sein Foulspiel eine offensichtliche Torchance genommen. Der nachfolgende Elfmeter wurde nicht verwandelt. Daher bestand keine Veranlassung, von der gängigen Notbremsen-Rechtsprechung abzuweichen", begründete Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.
Das Fehlverhalten seiner Fans hat den 1. FC Köln erneut eine Strafe gekostet: Wegen sechs eigenständigen Fällen unsportlichen Verhaltens werden die Rheinländer vom DFB-Sportgericht mit 40 000 Euro zur Kasse gebeten.
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