Studiengruppe bleibt weiterhin fleißig
Mittwoch, 11. April 2012
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Europas Nationalverbände tauschen durch die UEFA-Studiengruppe weiterhin wichtiges technisches Wissen aus. Mittlerweile geht die Initiative bereits in ihre vierte Saison.
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Zu den wichtigsten Missionen der UEFA gehört es, innerhalb der Mitgliedsverbände technisches Wissen auszutauschen. Dies geschieht mithilfe der UEFA-Studiengruppe, die mittlerweile bereits in ihrer vierten Saison ist.
Gegründet wurde die Studiengruppe auf Initiative von UEFA-Präsident Michel Platini. Durch die Zusammenarbeit haben sich die Nationalverbände technisches Fachwissen aneignen können, um die Standards im europäischen Fußball nachhaltig zu verbessern. Dies läuft so ab, dass ein Verband Gastgeber für drei andere Verbände ist und bei den Seminaren über Jugendförderung auf Eliteniveau, Breitenfußball, Trainer-Ausbildung oder Frauenfußball geredet wird.
So werden die Standards bei den Experten in den jeweiligen europäischen Verbänden verbessert und die UEFA hilft dabei mit der Aufbringung von Mitteln. In der Saison 2011/12 hat es bisher 36 Seminare gegeben, die restlichen 18 sind für Anfang Juni geplant.
Im März ging es vorrangig um die Jugendförderung auf Eliteniveau und so fanden in ganz Europa verteilt vier Seminare statt: England (Gäste: Tschechische Republik, Portugal, Spanien); Österreich (EJR Mazedonien, Georgien, Wales); Norwegen (Färöer Inseln, Liechtenstein, Litauen) und Niederlande (Armenien, Lettland, San Marino)
Der Breitenfußball, ein weiterer ganz wichtiger Baustein bei der strategischen Ausrichtung der UEFA, stand im Mittelpunkt bei zwei weiteren Seminaren, die von der Republik Irland (EJR Mazedonien, Niederlande, Schottland) und Israel (Estland, Kasachstan, Slowenien) veranstaltet wurden. UEFA-Breitenfußball-Botschafter Per Ravn Omdal nahm mit viel Interesse an den Diskussionen in Israel teil und auch Mordechai Shpigler, ehemalige Fußballgröße in Israel und jetziges Mitglied von der UEFA-Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung, hatte sich an dem Austausch beteiligt.
Die Studiengruppe motiviert die Teilnehmer dabei, mit vielen Ideen und Konzepten in ihr Heimatland zurückzukehren und diese dann im eigenen Verband anzuwenden. Die Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung, in Zusammenarbeit mit der UEFA-Administration, beobachtet die Studiengruppe, beurteilt die Standards und analysiert das Feedback von den Seminarsteilnehmern.
Jerzy Engel, ein sehr erfahrener Trainer aus Polen und ebenfalls Mitglied in der Kommission für Entwicklung und technische Unterstützung, ist besonders enthusiastisch, was seinen Kompetenzbereich der Trainer-Ausbildung angeht. "Ich bin mir sicher, dass wir durch solche Treffen und den Austausch von Fachwissen hinsichtlich der Trainer-Ausbildung in Zukunft bessere Trainer hervorbringen werden. Der wichtigste Aspekt, wie in einer Fußballmannschaft auch, ist, dass bei solchen Konferenzen die Atmosphäre stimmt."