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Salzburg gewinnt Sechs-Punkte-Spiel

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Mit einem 3:1 über Rapid stehen die Salzburger nun an der Tabellenspitze. Sturm patzte daheim gegen Neustadt, Ried fand einen Weg aus der Krise und Wacker bezwang Mattersburg.

Das Spiel zwischen dem FC Salzburg und dem SK Rapid war knapper als das Ergebnis vermuten lässt
Das Spiel zwischen dem FC Salzburg und dem SK Rapid war knapper als das Ergebnis vermuten lässt ©Getty Images

In der 24. Runde der österreichischen Bundesliga übernahm der FC Salzburg mit einem 3:1-Heimerfolg über den SK Rapid Wien die Tabellenführung. Meister SK Sturm Graz patzte daheim gegen den SC Wiener Neustadt und musste sich mit 0:1 geschlagen geben. Die SV Ried konnte mit dem 3:0 über den Nachzügler Kapfenberger SV erstmals in diesem Jahr gewinnen, der FC Wacker Innsbruck schlug den SV Mattersburg mit 1:0. Am Sonntag folgt noch die Begegnung FK Austria Wien gegen FC Admira Wacker Mödling.

 Der SC Wiener Neustadt schaffte bei Meister SK Sturm Graz die Sensation und gewann mit 1:0. In der ersten halben Stunde passierte nicht viel, beide Teams agierten zu passiv. Nach genau 36 Minuten fiel der einzige Treffer. Neuzugang Rubin Okotie traf erstmals für Sturm – allerdings ins eigene Tor. Einen Eckball von Christoph Saurer fälschte er unglücklich mit dem Kopf ab. Im zweiten Durchgang übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Kontrolle. Alleine Imre Szabics hatte drei tolle Chancen, fand aber jeweils im ausgezeichnet aufgelegten Torhüter Jörg Siebenhandl seinen Meister, Jürgen Säumel traf einmal die Stange. Mit letzten Kräften brachten die Niederösterreicher schließlich den knappen Vorsprung über die Zeit.

Der FC Salzburg übernahm mit einem 3:1-Heimerfolg über Rapid die Tabellenspitze. Die durchaus muntere Partie vor knapp 20.000 Zusehern zeigte zwei offensiv-orientierte Teams, die allerdings wenige Möglichkeiten vorfanden. 32 Minuten waren gespielt, da brachte der schnelle Georg Teigl eine Flanke von rechts in den Strafraum von Rapid. Markus Heikkinen war von der Hereingabe überrascht und blockte den Ball reflexartig mit den Armen. David Mendes da Silva verwertete den fälligen Elfmeter sicher. Im zweiten Durchgang hatte der Rekordmeister mehr vom Spiel, Salzburg war durch Konter gefährlich. Kurz vor der berühmten Rapid-Viertelstunde brachte Steffen Hofmann einen Freistoß in den Strafraum. Keiner – inklusive Tormann Alexander Walke – fühlte sich für die Hereingabe zuständig, also senkte sich der Ball ins Netz – 1:1. Als alle schon mit einem Remis rechneten, tauchte nach einem weiten Ausschuss plötzlich Jakob Jantscher vor dem Tor auf und erzielte mit seinem prachtvollen Schuss das Tor (86.). In der Nachspielzeit legte Unglücksrabe Heikkinen noch einen drauf und beförderte die Kugel nach einem Querpass in die eigenen Maschen.

Mit einem 3:0 über Nachzügler Kapfenberg schoss sich die SV Ried den Frust von der Seele. Der Cupsieger konnte zuvor im Jahr 2012 noch keinen einzigen Punkt erobern. Von Anfang an übernahmen die Innviertler die Kontrolle, die Chancenauswertung ließ aber zu wünschen übrig. Diese verbesserte sich klar nach dem Seitenwechsel. Nacho brachte einen Freistoß zur Mitte, sein spanischer Landsmann Casanova nutzte die schlechte Raumaufteilung der Abwehr und schob locker ein (52.). Nach 63 Minuten flog KSV-Kapitän David Sencar auch noch mit Gelb-Rot vom Platz. Der kleine Anel Hadžić gewann kurz darauf ein entscheidendes Kopfballduell gegen René Pitter und stellte so auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte noch Iván Carril nach einem Doppelpass mit Daniel Beichler in der Nachspielzeit.

Mit einem knappen 1:0-Auswärtserfolg gegen den SV Mattersburg wahrte der FC Wacker Innsbruck die Distanz zur unteren Region der Tabelle. Nach einer Viertelstunde gaben die Burgenländer einen ersten Warnschuss ab, der Freistoß von Patrick Bürger explodierte aber auf der Querlatte. Nach 42 Minuten fiel schließlich der einzige Treffer. Mit einem Verzweiflungsschuss aus großer Distanz bezwang Christopher Wernitznig Torhüter Thomas Borenitsch. Nach dem Seitenwechsel wurde Mattersburg besser, konnte aber zahlreiche Chancen nicht nutzen. In der Nachspielzeit machte es Wacker nicht besser, Carlos Merino schoss einen Elfmeter auf die Tribüne.