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Die letzten vier Spiele

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Bevor die Winterpause so richtig beginnt, müssen acht Vereine noch mal in den letzten vier Spielen des Achtelfinals des DFB-Pokals ran, darunter auch Titelverteidiger FC Schalke 04.

Kann der amtierende Pokalsieger wieder so glänzen wie gegen Werder?
Kann der amtierende Pokalsieger wieder so glänzen wie gegen Werder? ©Getty Images

Die Königsblauen reisen zum VfL Borussia Mönchengladbach - dass die Elf vom Niederrhein die Überraschungsmannschaft der Vorrunde ist, ist natürlich auch in Gelsenkirchen angekommen. "Mönchengladbach hat eine gute Mannschaft. Das kann man am Tabellenstand in der Bundesliga ablesen. Unser Gegner hat in der Hinrunde überzeugt. Da geht es einzig und allein ums Weiterkommen. Egal wie", stellte Huub Stevens fest. Das 5:0 der Schalker gegen den SV Werder Bremen hat bei Lucien Favre tiefen Eindruck hinterlassen: "Sie sind vielleicht momentan die beste Mannschaft in Deutschland. Sie haben eine hohe Qualität in der Mannschaft. Seit der Niederlage in Dortmund spielen sie im Mittelfeld mit einer Raute, wahlweise im 4-4-2- oder 4-2-3-1-System. Auch das Bundesligaspiel in Schalke verlor Gladbach mit 0:1 - daraus hat Favre folgende Schlüsse gezogen: "Wir müssen bei der Balleroberung, im Spielaufbau und im Abschluss sehr konzentriert sein. Wir wissen, dass Schalke sehr gut ist, aber wir wollen eine Runde weiter kommen."

Ein weiteres attraktives Bundesliga-Duell steht zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV an. "Die Gesamtsituation darf uns jetzt nicht interessieren, bis Mittwochabend zählt nur das Weiterkommen im DFB-Pokal. Wir müssen die letzten Wochen aus den Köpfen kriegen und uns voll auf das Spiel gegen Hamburg konzentrieren. Es macht jetzt wenig Sinn, über Dinge nachzudenken, die die Saison betreffen", sagte Bruno Labbadia nach dem bitteren 0:1 beim VfL Wolfsburg am Wochenende. Auch der HSV war zwar mit dem 1:1 gegen den FC Augsburg nicht zufrieden, will aber Positives aus dem 2:1 gegen den VfB am 7. Ligaspieltag schöpfen. "Für uns war es damals ein ganz wichtiger Erfolg", so Marcell Jansen über den ersten Ligasieg in dieser Saison für die Rothosen. "Wir wollen im DFB-Pokal natürlich weiterhin dabei sein. Außerdem würden wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Das wäre für uns alle ein toller Abschluss und kann gleichzeitig Schwung für die Vorbereitung im Januar bringen", ergänzte Jeffrey Bruma.

Vor dem Heimspiel von Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Kaiserslautern steht natürlich vor allem die Entlassung von Trainer Markus Babbel im Mittelpunkt des Interesses. Co-Trainer Rainer Widmayer wird die Elf nun gegen den FCK betreuen. Es ist gerade einmal Anfang Dezember gewesen, dass die beiden Teams in der Liga aufeinander trafen und sich in Lautern 1:1 trennten. Das kann natürlich heute Abend nicht passieren und so verspricht Pierre-Michel Lasogga: "Wir werden versuchen in den 90 Minuten alles klar zu machen. In der Liga war es schon ein sehr brutales, kampfbetontes und laufintensives Spiel, so wird das auch am Mittwoch sein." Lauterns Stürmer Adam Nemec meinte: "Die Chancen stehen 50:50. Es ist ganz klar, dass wir weiterkommen wollen, aber Hertha ist ein schwerer Gegner und wir müssen noch einmal alles geben, um eine Runde weiterzukommen. Wir haben bereits vor zwei Wochen gezeigt, dass wir Berlin schlagen können und möchten uns im Gegensatz zur Bundesliga jetzt mit einem Sieg und dem Einzug ins Viertelfinale belohnen."

Die auf dem Papier leichteste Aufgabe hat der 1. FSV Mainz 05, der zum SV Holstein Kiel muss. Doch naturgemäß warnt Thomas Tuchel: "Holstein Kiel hat mit einem normalen Regionalligisten Nullkommanull zu tun – nicht in Bezug auf das spielerische und körperliche Potenzial, noch in Bezug auf das Umfeld, die Professionalität, die Emotionen des Vereins. In der dritten Liga würde unser Gegner in der oberen Tabellenhälfte spielen. Wir können einschätzen, was auf uns zukommt, wenn wir im Pokal bei einem guten Drittligisten spielen, der an seine Leistungsgrenze geht." Holstein-Coach Thorsten Gutzeit sagte: "Die Stimmung im Team ist natürlich sehr gut. Für jeden Sportler ist es toll, vor voller Hütte zu spielen. Und Mainz ist eine andere Hausnummer als unsere bisherigen Pokalgegner Cottbus und Duisburg. Wir wollen sicher stehen, die Räume eng machen und eine gute Ordnung haben. Wenn uns dies gelingt, können wir wie gegen Cottbus und Duisburg bei Ballbesitz schnell nach vorn spielen und Konter fahren."

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