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Salzburg kommt nicht in Fahrt

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Salzburg musste sich mit einem 1:1 gegen Ried begnügen. Rapid gab beim 3:2 gegen Sturm ein deutliches Lebenszeichen von sich. Spitzenreiter Admira strauchelte in Mattersburg.

Jakob Jantscher schwächte seine Mannschaft mit seiner roten Karte
Jakob Jantscher schwächte seine Mannschaft mit seiner roten Karte ©Getty Images

In der 13. Runde der österreichischen Bundesliga prolongierte der FC Salzburg seine Durststrecke und spielte gegen SV Ried nur 1:1. SK Rapid Wien war im Thriller gegen den SK Sturm Graz mit 3:2 erfolgreich, der FC Wacker Innsbruck bezwang den SC Wiener Neustadt mit 2:0. Tabellenführer FC Admira Wacker Mödling kam gegen Nachzügler SV Mattersburg nicht über ein 0:0 hinaus. Am Sonntag folgt noch das Spiel Kapfenberger SV gegen FK Austria Wien.

Der FC Salzburg kam daheim gegen die SV Ried nur zu einem 1:1-Unentschieden und ist nun schon seit fünf Bundesliga-Spielen ohne Sieg. Dabei begann es ganz nach Wunsch des Vizemeisters. Stefan Maierhofer wuchtete bereits in der 3. Minute eine Flanke von Roman Wallner in die Maschen. Die Partie gestaltete sich ausgeglichen und flott, kurz vor der Pause wurde aber Jakob Jantscher nach einem unnötig harten Einsteigen vorzeitig unter die Dusche geschickt (41.). Im zweiten Durchgang machten die Gäste Druck, nach einer Ecke von Marco Meilinger stieg Abwehrchef Thomas Reifeltshammer hoch und sorgte mit dem Kopf für den hochverdienten Ausgleich (61.). Salzburg konnte danach nicht mehr nachlegen, bei einem Aluminium-Treffer von Gonzalo Zarate hatte die Mannschaft von Ricardo Moniz Pech.

Der SK Rapid Wien bezwang daheim Meister SK Sturm Graz mit 3:2 und beendete somit eine hartnäckige Durststrecke. Nach einem etwas verhaltenen Beginn kamen die Grün-Weißen immer besser in die Partie und spielten sich Chance um Chance heraus. Einzig Torhüter Silvije Čavlina war es zu verdanken, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand. Nach der Pause sollte es aber klappen. Erst vernaschte Christopher Trimmel die Abwehr und bezwang den Schlussmann mit einem Fernschuss (55.). Dann erzielte der eingewechselte Atdhe Nuhiu einen Doppelpack - erst mit einem Drehschuss (72.), dann mit einem Kopfball (75.). Als es schon nach einem klaren Rapid-Sieg aussah, machte es Darko Bodul mit seinen zwei Treffern noch einmal spannend (77., 84.). Der Ausgleich ging sich aber nicht mehr aus.

Auch der FC Wacker Innsbruck machte einen großen Schritt aus der Krise und bezwang den SC Wiener Neustadt mit 2:0. In der äußerst verkrampften ersten Hälfte agierten beide Teams extrem vorsichtig. Die einzig nennenswerte Aktion war dabei ein Weitschuss von Mario Reiter. Der Mittelfeldspieler der Neustädter zog aus 35 Metern einfach ab, sein Überraschungs-Knaller wurde von Szabolcs Sáfár aber gerade noch über die Latte gelenkt. Im zweiten Durchgang sollte es für die Tiroler besser laufen. Miran Burgič konnte etwas glücklich aus spitzem Winkel die Führung herstellen (54.). Sechs Minuten vor dem Ende war der eingewechselte Muhammed Ildiz nach einer schönen Freistoß-Variante für den 2:0-Endstand verantwortlich. Ein besonderer Treffer - denn erst fünf Minuten zuvor feierte er nach einem Adduktorenriss und einem Leistenbruch sein Comeback.

Tabellenführer FC Admira Wacker Mödling kam auswärts beim SV Mattersburg nicht über ein 0:0 hinaus. Für Dietmar Kühbauer, den Trainer des Aufsteigers, war es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte - für den SVM bestritt er mehr als 200 Pflichtspiele. Im ersten Durchgang passierte nicht viel, beide Mannschaften waren zu passiv. Kurz nach Seitenwechsel wurde Benjamin Sulimani nach einem Revanchefoul an Nedjelko Malić vorzeitig unter die Dusche geschickt. Mattersburg übernahm in numerischer Überlegenheit die Kontrolle und spielte sich Chancen heraus. Srdjan Pavlov scheiterte dabei einmal an der Stange, Torjäger Patrick Bürger entweder am Außennetz oder an Torhüter Patrick Tischler. Es blieb beim 0:0.

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