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KISS-Workshop für bessere Kommunikation

KISS

Effiziente Kommunikation war der Themenschwerpunkt eines dreitägigen Medienworkshops, der diese Woche in Athen stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung vom "Knowledge & Information Sharing Scenario" (KISS) der UEFA.

Positive Kommunikation war ein wichtiges Thema beim Medienworkshop in Athen
Positive Kommunikation war ein wichtiges Thema beim Medienworkshop in Athen ©UEFA.com

Effiziente Kommunikation war der Themenschwerpunkt eines dreitägigen Medienworkshops, der diese Woche in Athen stattfand.

Im Stadion Georgios Karaiskakis in der griechischen Hauptstadt trafen sich rund 100 Kommunikationsexperten, zu denen auch die UEFA-Medienoffiziere gehörten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom "Knowledge & Information Sharing Scenario" (KISS) der UEFA, deren Ziel die Vernetzung und der gegenseitige Austausch von Fachwissen und Erfahrungen zwischen der UEFA und den 53 Nationalverbänden ist.

Der KISS-Workshop, der den Professionalismus der Nationalverbände verbessern will, indem er wichtige Aufgaben des Fußballmanagements in Europa anspricht, unterstrich die Bedeutung der positiven Kommunikation in einer allumfassenden Medienwelt – 24-Stunden-Newskanäle, Radio, Zeitungen, Online und Social Media (Z.B. Facebook und Twitter).

Durch praktisches Medientraining wollte die Veranstaltung in Athen vermitteln, wie man, im Fokus der Medien stehend, am besten Informationen übermittelt. So kann man das Image der Verbände verbessern und positiven Einfluss nehmen. Untersucht wurde auch, wie nationale Verbände in Krisensituationen gegenüber Presse und Öffentlichkeit reagieren und mit Informationen umgehen sollen – zum Beispiel bei Zwischenfällen auf dem Platz, personellen Veränderungen, Zuschauerausschreitungen oder Hinweisen auf Spielmanipulationen oder Dopingvergehen.

Durch die moderne Stadion-Ausstattung im Georgios Karaiskakis bot sich den Verbänden die gute Gelegenheit, die Übermittlung von Nachrichten zu üben. Betont wurde dabei die Bedeutung der richtigen Wortwahl in Pressemitteilungen, die Körpersprache in TV-Interviews oder sogar der korrekte Tonfall bei der Bekanntgabe wichtiger Mitteilungen.

Kenntnisse in Bereichen wie Public Relations, Ideen und Kreativität gehören längst unverzichtbar zur Ausbildung von Medienmitarbeitern der Verbände. Die Workshop-Teilnehmer konnten ihre Fähigkeiten in simulierten Situationen testen – Pressekonferenzen, Flash-Interviews direkt nach den Spielen und Studiointerviews. Anschließend wurden die Ergebnisse analysiert und diskutiert. Das Feedback der Teilnehmer war ausgesprochen positiv, viele erfahrene Mediendelegierte der Verbände gestanden ein, neue Erkenntnisse gewonnen zu haben, die ihnen künftig zugute kommen würden.

Theodore Theodoridis, UEFA-Direktor der Nationalverbände, sagte: "Es ist das erste Mal, dass wir es geschafft haben, die Kommunikationsspezialisten der nationalen Verbände mit den Medienoffizieren der UEFA an einen Tisch zu bringen. Exakt dieser Erfahrungsaustausch ist ja das Ziel des KISS-Programms. Das Medientraining hat allen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, in verschiedenen Kommunikations-Szenarien ihre eigenen Fähigkeiten zu testen, die in der heutigen Welt der ständig präsenten und rasend schnellen Medien-Aufmerksamkeit so enorm wichtig sind."

Am zweiten Tag des Workshops stand proaktive PR auf der Tagesordnung – wie "verkauft" man eine Geschichte durch kreative Ideen, die Ausnutzung aller verfügbaren Medien-Plattformen und klare Botschaften an die Presse. Unterstrichen wurde dabei die Wichtigkeit solcher Themen wie Schiedsrichterwesen, Jugendentwicklung und wie wichtig es ist, Themen wie Spielmanipulationen offensiv anzugehen.

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