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Pogrebnyak fällt vier Wochen aus

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Doppelter Bänderriss bei Stuttgarts russischem Stürmer +++ Zwei Rückkehrer beim VfB +++ Haas statt Starke im Kasten +++ Geromel im Lauftraining +++ Reus schießt Leno an

Pavel Pogrebnyak war nach langer Durststrecke zuletzt wieder Stammkraft
Pavel Pogrebnyak war nach langer Durststrecke zuletzt wieder Stammkraft ©Getty Images

Stürmer Pavel Pogrebnyak vom VfB Stuttgart erlitt am Donnerstag im Training einen doppelten Bänderriss und eine Zerrung des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk. "Ich war auf einem super Weg und hatte mich in die erste Elf gespielt. Ich bin traurig über die Verletzung. Das ist bitter, aber ich werde weiter kämpfen", sagte der Russe, der beim 2:0-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende zum Endstand traf. "Sowohl für Pavel als auch für die gesamte Mannschaft ist das eine richtig schlechte Nachricht. Pavel war in einer sehr guten Verfassung und hat in den letzten beiden Spielen absolut überzeugt. Wir hoffen, dass er schnell wieder zurückkommt", ergänzte Cheftrainer Bruno Labbadia, der für rund vier Wochen auf den 27-Jährigen, der bisher 15 Tore in 63 Bundesligaspielen erzielte, verzichten muss.

Dagegen sind Timo Gebhart und Zdravko Kuzmanović wieder fit. Untersuchungen haben ergeben, dass sie nach ihren Verletzungen nun wieder voll eingesetzt werden können. Kuzmanović machte in dieser Saison bereits sieben Bundesligaspiele und schoss dabei ein Tor, Gebhart hingegen lief nur vier Mal im Trikot der Schwaben auf. "Unsere Verletztenliste wird immer kleiner", hatte sich Labbadia noch vor dem Pogrebnyak-Ausfall gefreut. Am Samstag beim 1. FC Nürnberg fehlt außerdem Torwart Marc Ziegler, der unter einem grippalen Infekt leidet.

Marco Kurz, der Trainer des 1.FC Kaiserslautern, wird wohl vorerst nicht auf Jan Šimůnek und auf Julian Derstroff bauen können, denn die beiden Profis, die in dieser Saison noch ohne Bundesligaeinsatz sind, müssen verletzungsbedingt aussetzen. Außerdem ist jetzt auch Stammkraft Leon Jessen verletzt. Er zog sich eine Schambeinentzündung zu und wird voraussichtlich gegen den SC Freiburg fehlen. Der Verteidiger durfte das Trikot der Roten Teufel in dieser Bundesligasaison bereits acht Mal tragen.

Die TSG 1899 Hoffenheim muss weiterhin auf Tobias Weis, der an Fieber erkrankt ist, und auf Sejad Salihović (Aufbautraining) verzichten. Nun reiht sich auch noch Torwart Tom Starke in die Verletztenliste ein. Der Keeper stieß im Training mit Kapitän Andreas Beck zusammen und zog sich dabei ein Gehirnerschütterung zu. Starke befindet sich aber schon auf dem Weg der Besserung. Doch die Kraichgauer greifen im Tor vorerst auf Daniel Haas zurück. "Wir sind froh, dass wir zwei extrem starke Torhüter haben. Danny hat jetzt die Chance zu zeigen, dass unser Vertrauen in ihn absolut gerechtfertigt ist", so Trainer Holger Stanislawski vor dem Heimspiel gegen den VfL Borussia Mönchengladbach.

Pedro Geromel, der Kapitän des 1.FC Köln, hat nach dem erfolgreichem Eingriff in das rechte Knie wieder das Lauftraining bei den Geißböcken aufgenommen. Physiotherapeut Klaus Maierstein freute sich über große Fortschritte bei dem Verteidiger. Geromel bestritt vor seiner Verletzung sechs Ligaspiele in dieser Saison für die Rheinländer.

Aufgeschnappt
"Leno ist ein guter Torwart, und er hat gut gehalten. Aber ich habe ihn auch oft angeschossen, da musste er nicht viel tun."

Marco Reus nach dem 2:2 vom VfL Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen 04 über Gäste-Torwart Bernd Leno

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