Nênes Teamgeist hilft PSG
Montag, 24. Oktober 2011
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Nênes zwei Treffer gegen Dijon FCO halfen Paris Saint-Germain FC dabei, den Drei-Punkte-Vorsprung in Frankreich zu behalten und unterstrichen sein Engagement für die Mannschaft.
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Nicht nur brachte Nêne durch seine zwei Tore seinem Verein Paris Saint-Germain FC am Sonntag einen Drei-Punkte-Vorsprung in Frankreich ein - auch die Einstellung des Brasilianers scheint zu stimmen.
Das 2:0 mit Treffern am Ende jeder Halbzeit gekoppelt mit der Niederlage von Olympique Lyonnais gegen LOSC Lille Métropole bedeutet, dass nun nur noch Montpelleir Hérault SC drei Punkte hinter PSG liegt. Nênes überlegte Abschlüsse, vor allem der gut platzierte Distanzschuss zum Endstand, verdoppelten seine Ausbeute in der Ligue 1 in dieser Saison und sind auch ein Beweis für seine mentale Stärke.
Als Nêne im Sommer nach tollen Vorstellungen bei AS Monaco FC zu PSG wechselte, galt er als der Star in seinem neuen Verein und erzielte 13 Tore in seinen ersten 18 Ligaspielen. Nachdem diese Saison Javier Pastore für 42 Millionen Euro kam, war Nêne die Nebenrolle zugedacht, er lieferte sich dann in einem Spiel sogar mit Kevin Gameiro auf dem Platz einen Streit darüber, wer einen Elfmeter ausführen würde.
Der 30-jährige Brasilianer sagte allerdings: "Wir alle müssen unsere Egos der Mannschaft unterordnen. Dieser Streit hat keine große Bedeutung." Nun hat er das unterstrichen, indem er exzellent mit Pastore zusammenspielte und PSG zum Sprung an die Spitze verhalf - seit dem ersten Saisonspiel hat man keine Partie mehr verloren.
"Es war wichtig, sich heute Abend durchzusetzen und unsere Konkurrenz auf Distanz zu halten", sagte Nêne nachdem Sieg gegen Dijon. "Wir haben unsere Serie [an Spielen ohne Niederlage] beibehalten. Mein Doppelpack ist natürlich toll, aber ich bin glücklich, der Mannschaft damit geholfen zu haben."
Kapitän Mamadou Sakho fügte hinzu: "Das ist gut für ihn und für die Mannschaft. Wir alle wollen auf ein gemeinsames Ziel für den Verein hinarbeiten. Nêne kann stolz sein, aber ohne die Arbeit seiner Mitspieler hätte er diesen Doppelpack nicht erzielt. Es ist wichtig, an die Mannschaft zu denken."
Trainer Antoine Kombouaré hofft, dass es so weitergeht: "Er ist glücklich, er erledigt seinen Job und arbeitet hart. Ich freue mich für ihn. Aber es geht um die ganze Saison und wir erwarten noch mehr."