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UEFA-Präsident Michel Platini besucht Österreich

Hattrick Präsident

UEFA-Präsident Michel Platini hatte einen arbeitsreichen Tag in Österreich. Unter anderem wurde der Rekordspieler geehrt, das Frauenfußball-Zentrum besucht und der Sportminister getroffen.

Österreichs Sportminister Norbert Darabos, UEFA-Präsident Michel Platini und ÖFB-Präsident Leopold Windtner
Österreichs Sportminister Norbert Darabos, UEFA-Präsident Michel Platini und ÖFB-Präsident Leopold Windtner ©HBF

Eine Ehrung für eine österreichische Fußball-Legende, ein Treffen mit dem Sportminister und eine persönliche Inspektion des Zentrums für Frauenfußball waren die Highlights des Österreich-Besuchs von UEFA-Präsident Michel Platini am Dienstag.

Den Abschluss des dichten Terminplans stellte das torlose Qualifikationsspiel zur UEFA EURO 2012 zwischen Östereich und der Türkei im Wiener Ernst Happel Stadion dar. Im Vorfeld der Begegnung wurde - gemeinsam mit ÖFB-Präsident Leo Windtner - der rot-weiß-rote Rekord-Nationalspieler Andreas Herzog geehrt.

Der ehemalige Spieler des SV Werder Bremen gehörte zu den Ersten, die von der UEFA für mehr als hundert Länderspiel-Einsätze mit einer Erinnerungskappe und einer Medaille versehen wurden. "Es ist eine große Ehre, diesen Preis aus den Händen von Michel Platini zu erhalten. Er war mein Idol, als ich meine Kariere begonnen habe und diesen UEFA-Preis von ihm zu erhalten, ist eine großartige Sache", meinte der Wiener. Bei seinen 103 Einsätzen für Österreich erzielte er zwischen 1988 und 2003 26 Tore. Den wohl wichtigsten Treffer erzielte er in der Qualifikation für die WM 1998 gegen Schweden. Sein Traumtor aus 25 Metern ermöglichte der ÖFB-Elf die Reise nach Frankreich.

Unter Tags besuchte der UEFA-Präsident das Nationale Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten. Dieses wurde zu einem Teil von der UEFA finanziert. Michel Platini war von der Anlage begeistert: "Ich freue mich immer, konkrete Ergebnisse von UEFA-Investitionen zu sehen. Der ÖFB hat hier ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dieses Zentrum wird den österreichischen Juniorenspielerinnen den entscheidenden Schritt hin zur A-Mannschaft erleichtern."

Die Akademie weist eine absolute Top-Infrastruktur auf. Mit diesen Ressourcen können die Mädchen das höchste Level erreichen. Das gesamte Gelände profitierte von dem UEFA-HatTrick-Investment-Programm für nationale Verbände.

Auch der österreichische Verteidigungs- und Sportminister Norbert Darabos begleitete Michel Platini auf seinem Besuch. Gemeinsam tauschten sie sich über den modernen Fußball und dessen Umfeld aus. Ein großes Thema war dabei auch der Kampf gegen Korruption und Gewalt in den Stadien. Herr Platini und Herr Darabos waren sich auch einig, dass Sportverbände und die Europäische Union deswegen in den nächsten Jahren eng zusammenarbeiten müssen.

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