Vereinstrainer und UEFA tauschen sich aus
Dienstag, 30. August 2011
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Die UEFA und Europas führende Vereinstrainer treffen sich am Mittwoch und Donnerstag - vor allem die Trainer freuen sich auf diesen Austausch unter Kollegen.
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Europas führende Vereinstrainer kommen am Mittwoch und Donnerstag zu einer jährlichen Tagung mit der UEFA nach Nyon, die großen Einfluss auf die Entscheidungsprozesse und Aktivitäten des europäischen Dachverbands hat - und den Trainern die unschätzbare Möglichkeit gibt, zusammen zu sprechen und Gedanken abseits ihres hektischen Tagesprogramms auszutauschen.
Das 13. UEFA-Elite-Trainer-Forum ist die Chance für die führenden europäischen Vereinstrainer, die neuesten Trends zu diskutieren und ihre Ansichten zu wichtigen Themen des Spitzenfußballs der UEFA zu verdeutlichen. Im Gegenzug lauscht die UEFA den Meinungen der Trainer und hat bestimmte Vorschläge als Teil dieses wichtigen Dialogs schon umgesetzt. Die UEFA hat viele dieser Ideen in den letzten Jahren angenommen und in ihren Wettbewerben implementiert. Sie heißt die Gelegenheit willkommen, Zeit mit den wichtigsten Klubtrainern Europas zu verbringen, um so Ideen auszutauschen und Entwicklungen im Trainerdasein aufzunehmen.
Einigen der besten Trainer Europas wurde eingeladen und die folgenden Übungsleiter haben Ihr Kommen bereist bestätigt: Josep Guardiola (FC Barcelona), Sir Alex Ferguson (Manchester United FC), André Villas-Boas (Chelsea FC), Arsène Wenger (Arsenal FC), Roy Hodgson (West Bromwich Albion FC), Rémi Garde (Olympique Lyonnais), Didier Deschamps (Olympique de Marseille), Massimiliano Allegri (AC Milan), Ralf Rangnick (FC Schalke 04), Thomas Schaaf (SV Werder Bremen), Frank de Boer (AFC Ajax), Jorge Jesus (SL Benfica), Felix Magath (VfL Wolfsburg), Vítor Pereira (FC Porto), Mircea Lucescu (FC Shakhtar Donetsk), Unai Emery (Valencia CF), Thorsten Fink (FC Basel 1893) sowie Rudi Garcia (LOSC Lille Métropole).
Das UEFA-Elite-Trainer-Forum wurde zuerst 1999 abgehalten und ist zu einem jährlichen Fixpunkt im Kalender der UEFA zum Start einer neuen Saison geworden. "Durch das Forum geben wir den Trainern die Gelegenheit, ihre Meinungen abseits der Wettbewerbsumgebung auszutauschen", sagte Andy Roxburgh, der Technische Direktor der UEFA. "Die UEFA erhält außerdem Informationen über unsere Organisation und andere Elemente, insbesondere in Verbindung mit der UEFA Champions League. Wir können dieses Feedback der Trainer bei unseren Trainerveranstaltungen und technischen Berichten nutzen. Dieses Forum hat vielschichtige Aspekte - es ist nicht nur ein simple Begegnung."
"Bei vergangenen Treffen haben die Trainer die Sachen, die die UEFA einführen möchte, entweder bestätigt, oder sie haben selber Vorschläge initiiert - der Fakt zum Beispiel, dass wir einen speziellen Spielball für die Champions League haben, ist aus dieser Gruppe geboren worden. Die Trainer konzentrieren sich aufs Detail, sie sehen nicht nur das große Gesamtbild. Diese Art zu denken ist für uns sehr hilfreich."
Das Treffen in diesem Jahr in Nyon wird sich vor allem auf die Spielzeit 2010/11 der UEFA Champions League konzentrieren, die Königsklasse des europäischen Vereinsfußballs. Eine weiteres Thema ist die Wichtigkeit von Auswechslungen - die oft einem Spiel die Wende geben können - die Gründe für solche, wann sie gemacht werden können und die dabei auftretenden Probleme. "Das Thema Auswechslungen ist für einen Toptrainer extrem wichtig", sagte Roxburgh.
Die Trends bei Verletzungen in der UEFA Champions League werden ebenfalls unter die Lupe genommen, insbesondere ihr Einfluss auf die Leistung und die Faktoren, die zu ihnen führen. Ein Dauerthema bei diesem Forum ist das Leistungsprofil der heutigen Spitzentrainer und die an sie gestellten Anforderungen und Hauptpflichten.
Das UEFA-Elite-Trainer-Forum dient auch dazu, jungen Trainern die Chance zu geben, den erfahrenen Kollegen zuzuhören und von ihnen zu lernen - und sie dabei persönlich und beruflich kennenzulernen. "Wenn die Trainer im Europapokal tätig sind, ist ihre Beziehung untereinander anders, als wenn sie sich vorher nicht bei diesem Ereignis schon getroffen hätten", fügte Roxburgh hinzu. "Es gibt eine Freundlichkeit untereinander, die die Formalitäten ablöst, die vielleicht vorher angesagt waren, denn sie haben sich in solch einem angenehmen Kontext im Vorfeld schon getroffen und miteinander diskutiert."