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Bayern-Duo guckt zu

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Robben und Schweinsteiger angeschlagen +++ Auch Trulsen verlässt das Millerntor +++ Hyypiä beendet Karriere, kehrt aber 2012 als Co-Trainer zurück +++ Toprak kommt vom SC Freiburg

Arjen Robben ist angeschlagen
Arjen Robben ist angeschlagen ©Getty Images

Beim FC Bayern München mussten am Montag sowohl Arjen Robben als auch Bastian Schweinsteiger mit dem Training pausieren. Der niederländische Flügelflitzer konnte aufgrund eines Magen-Darm-Infektes nicht mitwirken, während der defensive Mittelfeldspieler der deutschen Nationalmannschaft beim Sieg gegen den FC Schalke 04 am Wochenende einen Tritt auf den Fuß erhalten hatte und so als Vorsichtsmaßnahme zu Wochenbeginn lieber aussetzte. Während Ivica Olić (Knie) und Hamit Altintop (Rückenprobleme) weiter im Aufbautraining sind, steht Danijel Pranjić nach seinem Muskelfaserriss unmittelbar vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining – schon am Mittwoch soll es soweit sein.

Nachdem schon Trainer Holger Stanislawski den FC St. Pauli verlässt, um sich im Sommer der TSG 1899 Hoffenheim anzuschließen, wird auch Co-Trainer André Trulsen seine Zelte am Millerntor abbrechen. "Wir haben Andrés Wunsch entsprochen. Der FC St. Pauli verliert ein weiteres Urgestein", sagte Präsident Stefan Orth. "Wir wollen und werden Truller keine Steine in den Weg legen. Er hat in den vergangenen Jahren viel für uns geleistet. André hatte immer eine perfekte Berufsauffassung. Wir bedauern seinen freiwilligen Abgang", so Vize-Präsident Bernd Georg Spies. Trulsen selbst, von dem nicht bekannt ist, wo er demnächst arbeiten wird, fügte hinzu: "Es ist keine leichte Entscheidung für mich gewesen. Der FC St. Pauli ist ein Teil von mir. Mit zwei kleinen Unterbrechungen bin ich seit 25 Jahren in diesem fantastischen Club. Jetzt gehe ich, aber ich werde immer wieder zurückblicken und sagen: 'Es war eine unbeschreiblich schöne Phase meines Lebens.' Doch auch für mich ist die Zeit gekommen, mich zu verändern. Ich danke dem Verein, dass ich meinen laufenden Vertrag auflösen kann! Danke für alles, danke für viele Menschen, die ich hier kennenlernen durfte."

Sami Hyypiä von Bayer 04 Leverkusen wird nach der laufenden Saison seine aktive Karriere beenden, um stattdessen als Trainer tätig zu werden. Der Finne wird sich als Fußballlehrer ausbilden lassen und soll dann zum 1. Juli 2012 eine Stelle als Co-Trainer bei der Profimannschaft von Bayer Leverkusen antreten. Die Saison 2011/12 wird er in seiner Heimat in der Trainerausbildung begehen, wo er zeitgleich als Co-Trainer des finnischen Nationaltrainers Mika-Matti Paatelainen tätig sein wird. Unter anderem ist auch eine Hospitation bei seinem Ex-Verein Liverpool FC geplant.

"Wir freuen uns sehr, dass wir einen international so erfahrenen Mann wie Sami Hyypiä auch nach dessen aktiver Karriere in unseren Reihen halten werden. Sami hat in den vergangenen zwei Jahren in Leverkusen Topleistungen gebracht und dabei den jungen Spielern vieles vermittelt. Es ist von großem Wert, einen wie ihn auf Dauer für unser Trainerteam gewonnen zu haben", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, während Hyypiä selbst ergänzte: "Meine Zeit als Spieler in Leverkusen war wunderbar und sie wird perfekt enden, wenn wir uns in dieser Saison direkt für die Champions League qualifizieren. Ich habe die zwei letzten Jahre als Profi in einer fantastischen Mannschaft und in einem tollen Klub genossen, der mir jetzt auch noch die Möglichkeit gibt, ins Trainergeschäft einzusteigen. Das gesamte Umfeld in Leverkusen ist dafür ideal."

Der 37-jährige Finne spielte von 1999 bis 2009 für Liverpool und gewann dort die UEFA Champions League 2005, den UEFA-Pokal 2001 und zwei Mal den FA Cup (2001, 2006). Für sein Heimatland bestritt er über 100 Länderspiele.

Leverkusen verkündete außerdem, mit Ömer Toprak vom Ligarivalen SC Freiburg einen Ersatz für die freigewordene Innenverteidiger-Position im eigenen Kader gefunden zu haben. Während der 21-jährige Toprak, der bisher 37 Bundesligaspiele und 30 Zweitligaspiele (4 Tore) bei den Breisgauern bestritt, einen Fünfjahresvertrag bis Sommer 2016 unterschrieb, wurde über die Ablösesumme Stillschweigen vereinbart. "Ömer Toprak ist ein hochtalentierter deutscher Innenverteidiger, der außerordentlich gut in die Struktur unserer Mannschaft passt. Mit ihm haben wir einen Spieler hohen Niveaus gewonnen, dessen Entwicklung aber längst noch nicht abgeschlossen ist", so Völler.

Aufgeschnappt
"Ich glaube nicht, dass Ferguson mich kennt und weiß, welche Funktion ich hier im Verein habe."

Schalkes Sportvorstand Horst Heldt auf die Frage, ob Manchesters Trainer Sir Alex Ferguson ihn wegen eines Transfers von Torhüter Manuel Neuer angesprochen habe

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