Noch kein Kagawa-Comeback
Freitag, 15. April 2011
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Kagawa ist noch nicht soweit ++ Hajnal und Cacau können spielen +++ Kluge fehlt weiter +++ Gekas fraglich +++ Magath findet das Wochenendspiel gegen den FC St. Pauli "langweilig"
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Shinji Kagawa von Spitzenreiter Borussia Dortmund wird nach seinem Mittelfußbruch doch noch nicht am 23. April gegen den VfL Borussia Mönchengladbach zurückkehren, wie teilweise berichtet worden war. "Mir gegenüber hat Shinji Kagawa gesagt, dass er nicht weiß, wie die Geschichte um das Gladbach-Spiel entstanden ist. Die Hoffnung ist nicht groß. Er weiß das. Und jetzt wissen es hoffentlich alle. Vielleicht stubst er mal einen Ball an, der herum liegt. Aber an Schießen ist noch nicht zu denken. Und er läuft auch noch keine Kurven, was ein Zeichen dafür ist, dass er so bald nicht spielen kann", stellte Jürgen Klopp richtig.
Tamás Hajnal vom VfB Stuttgart steht dagegen nach einer Oberschenkelblessur für das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln wieder zur Verfügung. "Tamas konnte am Mittwoch bereits wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und hat anschließend keine Reaktion gezeigt. Am Donnerstagvormittag hat er das volle Programm absolviert. Es ist schön, einen solchen Spieler in seinen Reihen zu haben. Er zeigt sich, fordert die Bälle, hat das nötige Selbstvertrauen und kann ein Spiel lenken", sagte Bruno Labbadia. Auch Cacau, so führte Labbadia aus, ist wohl wieder einsatzbereit. "Er trainiert seit drei Wochen nahezu am Stück und hat viele zusätzliche Einheiten gemacht, um seine Adduktorenprobleme in den Griff zu bekommen. Eine Operation ist zwar unumgänglich, aber Cacau stellt sich in den Dienst der Mannschaft, und wir hoffen, dass er uns mit seinen Stärken weiterhelfen kann. Er ist extrem beweglich, kann die Bälle gut halten, strahlt Torgefahr aus und hat gerade gegen Köln schon immer gut gespielt."
Peer Kluge wird dem FC Schalke 04 mit seiner Bauchmuskelverletzung dagegen auch am Wochenende beim SV Werder Bremen weiter fehlen. "Er hat seine Therapie anderswo gemacht, wird am Freitag wieder zurückkehren und dann peu-a-peu wieder ins Training einsteigen. Ob er gegen Kaiserslautern [in einer Woche] wieder einsatzbereit ist, wird man sehen", so Ralf Rangnick.
Trainer Marco Kurz vom 1. FC Kaiserslautern kann gegen den 1. FC Nürnberg auf Mathias Abel zurückgreifen, der in Stuttgart in der Vorwoche mit einer Platzwunde ausgewechselt werden musste. Ivo Ilicevic und Adam Nemec fallen dagegen weiter aus. "Wir haben die vorsichtige Hoffnung, dass sie in der nächsten Woche wieder zur Mannschaft stoßen können", ließ Kurz wissen.
Fraglich ist dagegen noch der Einsatz von Stürmer Theofanis Gekas für Eintracht Frankfurt in der Auswärtsbegegnung bei der TSG 1899 Hoffenheim am Samstag. "Er hat sich eine Muskelverhärtung am rechten hinteren Oberschenkel zugezogen. Morgen werden wir entscheiden, ob er mit nach Hoffenheim fahren kann, oder hier bleiben muss. Sollte er mitfahren, müssen wir am Samstag sehen, wie es ihm geht. Manchmal reichen 24 Stunden bei einer Muskelverhärtung aus, manchmal aber auch nicht. Martin Fenin könnte für Gekas einspringen. Das hat er sich im Training und im Spiel gegen Bremen ganz klar verdient und sein Tor gegen Bremen war eine Explosion. Er hat in den letzten Einheiten an sich gearbeitet und findet immer mehr in seine Form zurück. Er ist ruhiger geworden und weiß immer besser über seine Aufgaben und Möglichkeiten Bescheid", berichtete Frankfurts Trainer Christoph Daum.
Aufgeschnappt
"Vielleicht wird's ein bisschen langweilig nächste Woche."
Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg auf die Frage, ob er sich freue, dass im nächsten Spiel gegen St. Pauli nach dem Aufeinandertreffen mit Christoph Daum und der Rückkehr nach Schalke kein besonderes Spiel anstehe