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Diego-Verfahren eingestellt

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DFB sieht Tatsachenentscheidung gegeben +++ Schieber im Training +++ Kagawa noch im April zurück? +++  Muskelfaserriss bei St. Paulis Kruse +++ Ron-Robert Zieler trainiert

Glück gehabt: Wolfsburgs Diego
Glück gehabt: Wolfsburgs Diego ©Getty Images

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen Diego vom VfL Wolfsburg wegen des Verdachts eines krass sportwidrigen Verfahrens in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts eingestellt. Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, sagt: "Nach der Stellungnahme von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer, der Auswertung der Mitschnitte zweier Fernsehsender sowie den Stellungnahmen des Spielers Diego und des VfL Wolfsburg geht der DFB-Kontrollausschuss davon aus, dass der Schiedsrichter eine in sportgerichtlichen Verfahren nicht mehr angreifbare Tatsachenentscheidung getroffen hat." Aus den Fernsehaufzeichnungen habe sich ergeben, dass Kinhöfer Diego und seinen Frankfurter Gegenspieler Patrick Ochs zum Zeitpunkt des Tatgeschehens in seinem Sichtfeld hatte. Zudem habe er auf den Sturz von Ochs unmittelbar mit einer Geste zur Aufforderung des Aufstehens reagiert. Mittelfeldspieler Diego sagte: "Ich bin natürlich froh darüber, dass das Verfahren eingestellt wurde. Nun kann ich mich hundertprozentig auf den VfL und den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren."

Beim 1. FC Nürnberg ist Stürmer Julian Schieber am Mittwoch nach seiner Knieverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Unklar ist noch, ob der 22-Jährige (23 Ligaspiele/7 Tore) am Wochenende gegen den FC Bayern München im Kader stehen wird. "Das entscheidet der Trainer", so Schieber, der zuletzt am 18. Februar beim 3:0 gegen Eintracht Frankfurt spielte.

Auch bei Borussia Dortmunds torgefährlichem Offensivmann Shinji Kagawa rückt die Rückkehr nach seinem Mittelfußbruch immer näher. Der Japaner konnte rund zweieinhalb Monate nach seiner Verletzung wieder Lauftraining absolvieren und soll noch im April wieder mit dem Team trainieren können.

Max Kruse vom FC St. Pauli hat eine Verletzung im Training erlitten. "Max hat sich im linken, hinteren Oberschenkel einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen. Je nachdem wie der Spieler sich fühlt, soll er beschwerdeorientiert trainieren. Die Entscheidung, ob Max am Wochenende auflaufen kann, liegt beim Spieler und den Trainern", sagte Mannschaftsarzt Dr. Holz. Der 23-jährige Mittelfeldspieler bestritt in der laufenden Saison 28 Ligaspiele, wobei ihm zwei Tore gelangen.

Bei Hannover ist Schlussmann Ron-Robert Zieler am Dienstag wieder ins Teamtraining eingestiegen und soll nun "langsam wieder an die Mannschaft herangeführt werden." Es wurde keine Aussage getroffen, ob der in der Winterpause zur Nummer eins gemacht Zieler am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 zur Verfügung stehen wird.

Ins Training beim VfL Borussia Mönchengladbach ist auch Igor de Camargo rund einen Monat nach seiner schweren Innenbanddehnung wieder zurückgekehrt. "Ich habe in den letzten Wochen sehr intensiv und hart mit Andreas Bluhm gearbeitet. Am Dienstag habe ich dann das erste Mal mit der Mannschaft trainiert und es hat alles gut geklappt. Ich habe keine Schmerzen mehr, aber ich muss noch vorsichtig sein, aber das ist ganz normal, mir hat auch der Arzt gesagt, dass ich noch ein wenig aufpassen soll", sagte der 27-Jährige, der vor seiner Auszeit regelmäßig in des Gegners Tor traf. "Es ist alles möglich. Ich muss noch mit dem Trainer sprechen, aber wir werden das wohl erst am Ende der Woche entscheiden. Es sind ja noch ein paar Tage Zeit, um zurückzukommen und ich muss abzuwarten, wie das Knie auf die erhöhte Belastung reagiert. Von der Fitness dürfte es kein Problem sein, da ich in den letzten Wochen sehr viel gelaufen bin", sagte De Camargo hinsichtlich des Sonntagsspiels der Gladbacher gegen den 1. FC Köln.

Aufgeschnappt
"Wir wollen deutscher Meister werden. Wer es jetzt nicht sagt, ist doch bekloppt."

Borussia Dortmunds Kevin Großkreutz nach dem 4:1 gegen Hannover 96

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