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GC entfernt sich von den Abstiegsplätzen

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Während der Grasshopper-Club den BSC Young Boys mit 3:2 besiegte, verlor der FC St. Gallen beim FC Sion mit 0:2.

Senad Lulić machte den zwischenzeitlichen Ausgleich für YB, dennoch reichte es nicht zum Punktgewinn
Senad Lulić machte den zwischenzeitlichen Ausgleich für YB, dennoch reichte es nicht zum Punktgewinn ©Getty Images

Während der Grasshopper-Club den BSC Young Boys mit 3:2 besiegte, verlor der FC St. Gallen beim FC Sion mit 0:2.

Ergebnisse und Tabelle

GC gegen YB war das Duell zweier Mannschaften, d ie am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale ihrer letzten Chance beraubt wurden, in dieser Spielzeit einen Titel zu gewinnen; GC schied gegen Sion aus, YB gegen den FC Zürich. Doch die Grasshoppers schienen ihre empfindliche Niederlage besser verkraftet zu haben als die Young Boys, denn GC bot ein weiteres Mal eine Leistung, welche die Frage aufwirft, weshalb man auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt.

GC begann dominant, offensiv und ging nach 19 Minuten in Führung. Vincenzo Rennella erwischte YB-Hüter Marco Wölfli auf dem falschen Fuß, nachdem Guillermo Vallori den GC-Stürmer mit einem Steilpass bedient hatte. GC bliebt tonangebend, beanspruchte in der 40. Minute aber Glück, als ein Schuss Moreno Costanzos an die Latte knallte. Dies war für die Berner umso ärgerlicher, als GC kurz nach diesem Fehlschuss auf 2:0 erhöhte. Innocent Emeghara setzte sich gegen David Degen und Alain Nef durch, passte quer auf Rennella, der aus sechs Metern traf (43.). Kurz vor der Pause, mitten im Zürcher Jubel über das 2:0, hämmerte Henri Bienvenu Ntsama den Ball unter die Latte zum 2:1 (44.).

Dieser Mutmacher für die Berner wirkte sich auf den Beginn der zweiten Halbzeit aus. YB wurde forscher, GC zog sich etwas zurück. Es war darum auch keine Überraschung, als Senad Lulic, der eingewechselte Ex-Grasshopper, in der 66. Minute ausglich. Alexander Farnerud hatte auf den zweiten Pfosten geflankt und Lulic mit der Innenseite getroffen.

Danach suchten die Berner den Sieg. GC konterte vermehrt, blieb aber gerade damit gefährlich. So konnte der Berner Innenverteidiger Alain Nef seinen Gegenspieler Emeghara nach 75 Minuten nur mit einem Foul von der Strafraumgrenze stoppen – da Nef aber bereits Gelb gesehen hatte, wurde er des Feldes verwiesen. Izet Hajrovic lief zum Freistoß an und schlenzte den Ball via Pfosten in die rechte obere Ecke zum 3:2 (76.), das die Zürcher ohne nennenswerte Probleme über die Runden brachten. Dank den drei Punkten machten sie einen Sprung von Rang neun auf sieben.

Der Sieg war für die Zücher umso wertvoller, als der FC St. Gallen, als Letzter ihr ärgster Widersacher, in Sion mit 0:2 verloren. Aleksander Prijovic (31.) und Dragan Mrdja in der Nachspielzeit waren die Sittener Torschützen. Den St. Gallern nützte auch das Debüt ihres neuen Trainers Giorgio Contini nichts. Ihr Rückstand auf den neunten Rang beträgt bereits fünf Punkte.