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Villa kehrt ins Mestalla zurück

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FC Barcelonas Stürmer David Villa gibt zu, dass er heute Abend "mit einem ziemlich komischen Gefühl" bei seinem Ex-Klub Valencia CF antreten wird.

David Villa traf einst für Valencia, jetzt für den FC Barcelona
David Villa traf einst für Valencia, jetzt für den FC Barcelona ©Getty Images

FC Barcelonas Stürmer David Villa gibt zu, dass er heute Abend "mit einem ziemlich komischen Gefühl" bei seinem Ex-Klub Valencia CF antreten wird.

Der 29-Jährige weiß, dass sein Team mit einem Sieg beim Tabellendritten den Vorsprung in der Tabelle auf Verfolger Real Madrid CF zumindest kurzfristig auf zehn Punkte ausbauen könnte. Doch die Erinnerung an seine fünf Jahre im Mestalla, als er 108 Tore in 166 Ligaspielen erzielte, wird verhindern, dass er einen möglichen Treffer ausufernd feiern wird. "Die Menschen in Valencia waren immer sehr nett zu mir und der Klub hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin", sagte er. "Ich möchte hier niemanden beleidigen oder eine Show abziehen. Sollte ich ein Tor schießen, werde ich mein Bestes geben, um nicht durchzudrehen."

Nachdem er viele Jahre die Überlegenheit der Mannschaft aus Barcelona konstatieren musste, gibt Villa zu, dass er mittlerweile heilfroh ist, die Seiten gewechselt zu haben. "Ich weiß nur zu gut, was es heißt, gegen sie zu spielen", erinnert sich der spanische Nationalspieler. "Die Vorbereitung war ganz anders als vor jedem anderen Spiel. Man bereitete sich darauf vor, 90 Minuten hinter dem Ball herzulaufen. Dann versuchte man im Spiel selbst alles Menschenmögliche - und verlor am Ende doch mit 0:6, 0:4 oder 0:3. Jetzt sehe ich diese Frustration auf den Gesichtern unserer Gegner."

Diese Gefühle kennt auch Valencias Trainer Unai Emery sehr gut, wartet er doch noch auf seinen ersten Erfolg gegen Barcelona, in sieben Anläufen mit UD Almería und Valencia hat es bisher nicht geklappt. Allerdings kann sich der 39-Jährige auch damit trösten, dass Josep Guardiola als Barcelona-Trainer noch nie mit drei Punkten aus Valencia nach Hause gefahren ist.

"Wir bekommen Besuch von der besten Mannschaft der Welt und den besten Spielern der Welt, dazu einer der besten Trainer", sagte Emery. "Aber wir müssen uns vor Augen halten, dass wir sie dennoch schlagen können - unsere Bilanz aus den letzten drei Heimspielen ist recht gut. Wir wissen, wie schwer es wird, aber meine Mannschaft wird nicht vorzeitig das Handtuch werfen."

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