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Die Tormaschinen Europas

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und UEFA.com zieht den Hut vor den torhungrigsten Mannschaften Europas. Selbst die PSV Einhoven und der FC Barcelona liegen dabei weit hinter zwei sehr treffsicheren walisischen Teams.

Der FC København spielt eine überragende Saison
Der FC København spielt eine überragende Saison ©Getty Images

Letzte Woche haben wir die bisher ungeschlagenen Teams beleuchtet, an diesem Wochenende beschäftigt sich UEFA.com mit den torhungrigsten Vereinen des Kontinents. Vier davon sind in den kommenden Tagen im Einsatz, drei andere dagegen befinden sich schon in der wohl verdienten Winterpause. Die Ergebnisse und alle Tore können Sie wie immer im MatchCentre von UEFA.com mitverfolgen.

Wales: Port Talbot Town FC - The New Saints FC (Samstag, 15.30)
Die New Saints haben in der walisischen Premier League zwar einen Rückstand von zwölf Punkten auf Spitzenreiter Bangor City FC, führen dafür aber in einer anderen Kategorie. Mit 47 Treffern haben sie ein Tor mehr als Bangor erzielt und damit einen spektakulären Start in der reformierten walischen Meisterschaft hingelegt. TNS hat durchschnittlich 3,36 Treffer pro Partie markiert und bekommt es nun mit Port Talbot zu tun, die letzte Woche mit 1:8 gegen Bangor verloren haben. Im September setzte es für sie zudem eine 1:6-Pleite beim letzten Aufeinandertreffen mit TNS.

"TNS hat gute Stürmer und den Vorteil, dass sie auf Kunstrasen spielen. Darauf lässt sich in dieser Saison noch schneller spielen", meint Bangors Trainer Neville Powell, dessen Team noch auf beachtliche 3,29 Tore pro Spiel kommt. "Das neue Format ermutigt eine offensive Spielweise, denn die Teams wollen bis zum Januar unbedingt unter die ersten Sechs kommen."

Niederlande: De Graafschap - PSV Eindhoven (Samstag, 20.45)
PSV muss sich nach der ersten Saisonhälfte in der Eredivisie zwar die Tabellenspitze mit dem FC Twente teilen, aber sie haben sich als deutlich torgefährlichere Mannschaft herausgestellt. Das Team von Fred Rutten erzielte in 17 Spielen 50 Tore und bringt es auf einen Schnitt von 2,94 Buden pro Partie. Herausragend dabei war natürlich ihr historischer 10:0-Sieg gegen Feyenoord. Erfolgreichster Torjäger ist Ola Toivonen mit elf Treffern, aber Balázs Dzsudzsák (9), Jonathan Reis (8) und Ibrahim Afellay (6) konnten auch schon auf sich aufmerksam machen. "Der Konkurrenzkampf ist riesig und deshalb sind wir immer darauf aus, das nächste Tor zu machen", so die Kurzanalyse von Rutten.

Spanien: Real Sociedad de Fútbol - FC Barcelona (Sonntag, 21.00)
Schnelle, direkte Pässe und tolle Kombinationen - dafür steht der FC Barcelona wie kaum ein anderer Verein. Auch in dieser Saison ist Barça das Maß aller Dinge in Spanien. Im Schnitt erzielt die Elf von Josep Guardiola 2,93 Tore und war - auch dank der 15 Treffer von Lionel Messi - bereits sechs Mal öfter erfolgreich als zum gleichen Zeitpunkt in der vergangenen Saison. "Es gibt heutzutage viele gute Spieler, aber er hat seinen Kopf an der richtigen Stelle", so Guardiola über seinen argentinischen Superstar. "Eigentlich gibt es keine Worte, um ihn zu beschreiben, man muss ihn in Aktion sehen. Er spielt einfach sensationell."

Serbien: FK Partizan (Winterpause) 
Partizan ist punktlos aus der UEFA Champions League ausgeschieden, befindet sich in Serbien aber auf Kurs zum vierten Titelgewinn in Folge, auch weil Verfolger FK Crvena Zvezda gerade erst zum vierten Mal in dieser Saison den Trainer gewechselt hat. Partizan hat in den letzten acht Spielen keinen Punkt abgegeben und erzielte in 15 Spielen bisher 41 Tore - ein Schnitt von 2,73 Treffern pro Partie.

Dänemark: FC København (Winterpause)
Die Elf von Ståle Solbakken hat sich für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert und ist in der dänischen Superliga eigentlich nicht mehr aufzuhalten. Im Herbst ließen sie insgesamt nur sechs Punkte liegen und haben einen Vorsprung von 19 Zählern auf den nächsten Verfolger. Im Schnitt erzielen sie 2,63 Tore pro Partie, vor allem weil sie mit César Santin und Dame N'Doye zwei hervorragende Stürmer haben, die beide bereits 13 Tore schießen konnten.

Tschechische Republik: FC Viktoria Plžen
Mit 43 Toren in 17 Spielen stellt Plžen nicht nur die Überraschungsmannschaft, sondern auch das torgefährlichste Team in der tschechischen Liga. Toptorjäger Jan Rezek war alleine zehn Mal erfolgreich und trug damit entscheidend zum Schnitt von 2,53 Treffern pro Begegnung bei. Trainer Pavel Vrba erklärt, warum sein Team so groß auftrumpft: "Wir haben viele schnelle Spieler und können gut von Verteidigung auf Angriff umschalten." Zwischenzeitlich feierte Plžen elf Siege in Serie und hat jetzt beste Aussichten auf die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte, obwohl sie erst letztes Jahr mit dem fünften Platz ihr bisher bestes Abschneiden überhaupt gefeiert hatten.

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